Familie

Feuerwehr rettete alten Mann und die Geschenke


Man hatte es ja schon geahnt: Der alte Mann mit weißem Bart, der sich Nikolaus nennt, war Stunden vor seinem großen Tag wieder völlig verpeilt. Er hatte sich im Pritzwalker Bahnhof verlaufen – das nächtliche Füllen der bereitgestellten Stiefel schien in Gefahr zu sein. Das sah die Pritzwalker Jugendfeuerwehr aber vorausg und war mit großer Mannschaftsstärke und viel Technik aus allen Ortswehren sowie einem großen Kranfahrzeug mit Rettungskäfig aufmarschiert. Hunderte Kinder und ihre Eltern und Großeltern ließen sich diesen Anblick nicht entgehen. Eindrucksvoll leuchteten die Signallichter der Feuerwehrfahrzeuge in den abendlichen Himmel. Die Feuerwehrsirenen erzeugten eine gewaltige Geräuschkulisse.

Oben am Giebelfenster des Bahnhofsgebäudes zeigte sich der verirrte Nikolaus. „Da, da, da!“ riefen die aufgeregten Kinder. Schnell war der Rettungskran in Position gebracht und die Einsatzbereitschaft hergestellt. Dabei halfen natürlich die großen Feuerwehrleute ihren kleinen Kameraden. „Schon seit Stunden sind die Jüngsten ganz aufgeregt. Alle sind mit Enthusiasmus dabei!“ meinte Stadtwehrführer Adrian Zechser gegenüber unserer Zeitung. Es war wirklich beeindruckend den Feuerwehrnachwuchs mit so viel Eifer bei der Sache zu sehen.

Für die gut eingespielte Truppe war es keine große Herausforderung den alten Mann von dort oben im Haus sicher zu bergen. Unter den anfeuernden Kommentaren von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel wurde der Gerettete lautstark vom Publikum auf dem Boden begrüßt. Dann ging es ans Geschenkeverteilen. Geduldig stellten sich die kleinen Besucher an und jeder bekam ein kleines Präsent. Ringsherum gab es Musik von DJ Marcel, Kuchen von den Landfrauen und Gebratenes vom Grill. Wer Interesse hatte, der konnte sich auch die Feuerwehrfahrzeuge genauer anschauen.

Es war insgesamt wieder ein schönes Erlebnis. Nicht nur die jüngsten Pritzwalker waren begeistert. Der Schneeregen machte passend eine kleine Pause während der Aktion. Eine wirklich feine Sache! Und dem Nikolaus wünschen wir mehr Konzentrationsfähigkeit.

Hartmut Winkelmann / Fotos: PSZ


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