Jugend

FHV: Mit Glück zum Unentschieden


Am Samstag hatte das Landesklasse-Team des Pritzwalker FHV die zweite Mannschaft des MSV Neuruppin zu Gast zum Punktspiel. So ganz war es eben doch nicht die Zweite, denn die Neuruppiner hatten vier Akteure aus dem Kader der Oberligamannschaft aufgeboten. Und das merkte man den Gästen an.

Der FHV musste sich von Anfang an eines starken Gegners erwähren. Das gewohnte aggressive Spiel des seit acht Partien unbesiegbaren FHV kam nicht so recht ins rollen. Der verletzt fehlende Spielmacher und Kapitän Hannes Dura wurde schmerzlich vermisst.

Und trotzdem setzte die Heimmannschaft das erste Zeichen. Wiedermal war es der kämpferisch und spielerisch überzeugende Andy Wolgast, der schon nach drei Minuten zum 1:0 traf. Jetzt dachte man der FHV wäre wieder auf der äußerst erfolgreichen Spur der letzten Wochen, die Pritzwalk ein stückweit aus der Abstiegszone herausgeführt hatte. Aber heute lief es nicht so recht. In der Abwehr herrschte bei einigen gegnerischen Angriffen reichliche Verwirrung. Nach vorn fehlte diesesmal die Passgenauigkeit. Auch der Kampf um den zweiten Ball ging zu oft verloren – eine Pritzwalker Schwäche aus längst vergessen geglaubten Tagen. Neuruppin hatte anscheinend die neue FHV-Spielweise gut analysiert und hielt stark dagegen.

Nach 24 Minuten gelang Leon Meier dann bei einem Gegenangriff sogar das 2:0. Die Gäste ließen sich aber nicht einschüchtern. Noch vor der Paus (38.) traf der MSV zum Anschlusstreffer.

Der zweite Durchgang gehörte zu großen Teilen den Fontanestädtern. Angriff auf Angriff lief auf das von Hannes Gießel wieder glänzend verteidigte Tor der Gastgeber. Mit viel Können, aber auch einem gehörigen Maß an Glück verteidigte der FHV seinen Kasten bis zur 80. Minute erfolgreich. Der besonders in der zweiten Halbzeit reichlich unverständlich und schwach agierende Schiedsrichter Leon Kramp brachte zusätzliche Unruhe ins Spiel.

In der 80. Minute passierte dann das Vorhersehbare. Der MSV belohnte sich für sein gutes Spiel mit dem Ausgleich. Bis zuletzt drängten sie dann mit Nachdruck auf den Siegtreffer. Sie waren einige Male dicht dran. Schließlich war aber Feierabend und Pritzwalk konnte mit dem 2:2 absolut zufrieden sein. Das war aus FHV-Sicht wohl kein Traumspiel – man kann von der jungen Mannschaft auch nicht erwarten immer so brilliant zu agieren, wie zuletzt. Am Ende zählt aber der eine gewonnene Punkt gegen den Abstieg. Auch wenn nicht alles optimal läuft, kann dieses Team also punkten!

Am nächsten Spieltag geht es zur Mannschaft des VfL Nauen. Dort erwartet den FHV eine schwierige Aufgabe. Inzwischen kann man aber Vertrauen in das Team setzen.

Hartmut Winkelmann / Fotos: PSZ


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