Arbeit und Soziales

Co-Working-Spaces jetzt auch in Pritzwalk vorhanden


Co-Working-Space? Was ist das denn? Leider stellen sich auch manche jüngere Leute immer noch diese Frage. Für Start-ups, Freiberufler u.a. ist das aber eine der neuen Arbeitsformen, die heutzutage entstehen. Co-Working heißt einfach zusammenarbeiten. Co-Working-Spaces sind Arbeitsorte, die von verschiedenen Menschen und Unternehmen gemeinsam genutzt werden können. Dabei ist es egal, ob die Akteure für die gleiche oder verschiedene Firmen arbeiten. Räumlichkeiten, schnelle Internetverbindung, Drucker, Küche u.a. kann man kostenfrei für Stunden oder Tage buchen und hier seinen Job erledigen. Insgesamt stehen gleichzeitig bis zu sieben Arbeitsplätze und ein Tagungsraum für bis zu 15 Personen zur Verfügung. Man muss halt nur seinen eigenen Laptop oder ähnliches mitbringen.

Seit November letzten Jahres gibt es das in unserer Region neben Wittenberge und Perleberg jetzt auch in der Dömnitzstadt. Der Verein Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse stellt dafür seine Räumlichkeiten, die Technik und zumindest bis zum Jahresende auch die personelle Betreuung im Haus der Wirtschaft am Meyenburger Tor zur Verfügung.

Bei einem „Tag der offenen Tür“ an diesem Donnerstag konnte man mal hereinschauen und sich erklären lassen, wie es praktisch läuft. Erfreulicherweise nutzten das eine ganze Reihe von Interessierten direkt vor Ort oder online zugeschaltet. Darunter waren ein Ingenieur, der länger im Homeoffice arbeiten muß, sich aber für eine andere Arbeitsmöglichkeit interessierte, um unabhängig vom häuslichen Umfeld konzentriert tätig sein zu können. Auch dabei war eine junge Giesensdorferin, die von der Prignitz aus für ein Berliner Unternehmen arbeitet. Ebenso informierten sich Vertreter regionaler Unternehmen, über die Möglichkeiten des Co-Workings. Diese variante Arbeit völlig neu zu denken kann eine gute Zukunftschance für die Prignitz sein. Gerade hier bei uns im ländlichen Raum muß die Anbindung an die moderne internetbasierte Arbeitswelt in den Metropolen in Verbindung mit dem angenehmen und erschwinglichen Leben als Standortvorteil genutzt werden.

Die das Projekt betreuenden Frauen um Sarah Krasselt gaben einen guten Einblick in Ziele und Arbeitsweisen des neuen Angebots in Pritzwalk. Ihre Kollegen aus Wittenberge und Perleberg berichteten von ihren Erfahrungen im gleichen Arbeitsfeld.

Eine Anmeldung zur Nutzung des Angebots kann unkompliziert per E-Mail erfolgen unter krasselt@nordwestbrandenburg.de.

Mehr Infos: www.nordwestbrandenburg.de

HW / Fotos: PSZ


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