Kommunales

730 000 Euro Fördermittel für Wachstum und Erneuerung


Bis 2025 können in der Stadt Pritzwalk Mittel aus der Städtebauförderung in Höhe von insgesamt 905 000 Euro umgesetzt werden. Die Zuwendungsbescheide für das Programmjahr 2021 über das neue Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (WNE), dem Nachfolgeprogramm für den Stadtumbau, trafen Ende 2021 ein.

Die jetzt bewilligten Fördermittel stehen in drei Teilprogrammen bis 2025 zur Verfügung. Antragsteller können nicht nur Kommunen, sondern auch private Bauherren sein. Je nach Projekt müssen Eigenanteile aufgebracht werden. Von den aktuell 905 000 Euro kommen 730 000 Euro von Bund und Land. Die Stadt Pritzwalk ist bis 2030 im neuen Bund-Länder-Programm WNE. Jedes Jahr können neue Anträge gestellt werden, sodass sich der Förderzeitraum mit neuen Maßnahmen immer wieder nach hinten verlängert. Insgesamt können so bis zu 9 Millionen Euro an Fördermitteln abgerufen werden.

Mit dem Teilprogramm Aufwertung kann die Stadt als Projektträger mehrere Vorhaben angehen. Von den 525 000 Euro werden 350 000 Euro aus Bundes- und Landesmitteln finanziert, die Stadt trägt 175 000 Euro als kommunalen Mitleistungsanteil. Das Geld wird für das Stadtumbaumanagement, die Querungshilfe Havelberger Straße/Parkstraße und die Gestaltung der Freifläche für den Kultur- und Bildungspark aufgewendet.

Über das Teilprogramm Rückbau werden 280 000 Euro ausgereicht. Die komplette Summe wird in den geplanten Rückbau des Wohnblocks in der Nordstraße 11 bis 15 fließen, den die Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk mbH für den Herbst angesetzt hat.

100 000 Euro kommen über das Teilprogramm Sanierung, Sicherung und Erwerb. Sie sind anteilig für die Sanierung des Gebäudes Grünstraße 23/24, das später eine Evangelische Grundschule werden soll, sowie für die Sanierung des Gebäudes Perleberger Tor durch einen privaten Bauherren geplant.

Für das Teilprogramm Aufwertung wurden 2020 bereits insgesamt 750 000 Euro Bundes- und Landesmittel bewilligt, die mit 375 000 Euro seitens der Stadt zu komplementieren sind. Somit stehen gut 1,1 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Mittel sind vorgesehen für die Umsetzung des Touristischen Wegeleitsystems, die Sanierung der Doerfelstraße und eben die erwähnte Querungshilfe Havelberger Straße/Parkstraße.


ZUM HINTERGRUND
Pritzwalk erhält seit vielen Jahren Zuwendungen im Rahmen der Städtebauförderung. Aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost“ flossen von 2011 bis 2021 Fördermittel (Bundes- und Landesmittel) in Höhe von 8,6 Millionen Euro, für 2022 bis 2023 stehen aus diesem Programm noch 400 000 Euro zur Verfügung.
Fünf Millionen Euro aus dem Teilprogramm Aufwertung wurden für Gebäudesanierungen (unter anderem ehemaliges Stadthotel, Tuchfabrik, Sankt-Nikolai Kirche / 1. Bauabschnitt, Gebäudehülle Roßstraße 11), Abbruchmaßnahmen (Parkstraße 11, Grünstraße 8, Havelberger Straße 13 und 14), Straßenbaumaßnahmen (Querungshilfe Kietz/Bürgerplatz, Postplatz) sowie für das Stadtumbaumanagement verwendet.
In Rückbaumaßnahmen flossen 1,2 Millionen Euro, unter anderem in den Abbruch von Wohnblöcken in der Pritzwalker Franz-Liszt-Straße 1-2 und in der Schillerstraße 29-38 sowie in der Hauptstraße 22-24 in Wilmersdorf.
Mit 2,4 Millionen Euro für Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen privater Bauherren konnten zum Beispiel die Objekte Burgstraße 16/17, Kirchstraße 2, Doerfelstraße 5, Hagenstraße 1 und Havelberger Straße 8 saniert oder gesichert werden.

PSZ / Quelle: Stadt Pritzwalk, bat

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