Arbeit und Soziales

KarrierePLUS diesmal mit hybriden Angeboten

Maya Dohrn und Sabrina Erdmann (r.) erklären in einer Präsentation interessierten Schülern in der Rochowschule, welche Ausbildungsberufe die Nordgetreide GmbH & Co. KG bietet. Foto: Beate Vogel/Stadt Pritzwalk

„Freiherr-von-Rochow“-Oberschule hat sich Partner für einen Blick in die Berufswelt ins Haus geholt

Alten- und Krankenpflege, medizinische Berufe oder eine Karriere bei der Bundes- oder Landespolizei – das waren für die Schülerinnen und Schüler wohl die interessantesten Themen bei der diesjährigen Berufsorientierung im Rahmen der Bildungsmesse KarrierePLUS 2022 an der
Freiherr-von-Rochow-Oberschule.

Diesmal ist alles ein bisschen anders, wie René Georgius informierte, Leiter des IHK-RegionalCenters Prignitz in Pritzwalk. Nachdem in 2021 die Bildungsmesse KarrierePLUS durch den Online-Handwerkertag auf jobstartdigital.de ersetzt wurde, haben sich die Organisatoren der KarrierePLUS – die Oberschule „Freiherr-von-Rochow“, die Kreishandwerkerschaft Prignitz und das RegionalCenter der IHK Potsdam in Zusammenarbeit mit dem Team der jobstartdigital des Vereins Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock (WADWD) und die Stadt Pritzwalk – dazu verabredet, den Unternehmen und Schülern ein hybrides Format anzubieten. An drei Tagen sind in dieser Woche während der Unterrichtszeit insgesamt vier Blöcke mit jeweils sechs Veranstaltungen im Schulgebäude vorgesehen. Viele Unternehmen haben gleich mehrere, ganz unterschiedliche Ausbildungsberufe im Angebot.

Von der Nordgetreide GmbH & Co. KG etwa waren die technische Ausbilderin Sabrina Erdmann aus dem Werk Falkenhagen und Maja Dohrn, Referentin Ausbildung aus der Zentrale in Lübeck gekommen. Sie stellten die Berufe Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Maschinen- und Anlagenführer und Elektroniker für Betriebstechnik vor. In manchen der Workshops war die Nachfrage sehr hoch, berichtet Koordinatorin Helga Bonacker von der Rochowschule am Montag, dem ersten Tag der Bildungsmesse. Für Berufe bei der Landespolizei zum Beispiel interessierten sich fast 30, für Erzieher- und Heilberufe beim CJD Prignitz sogar mehr als 30 Jugendliche. In den Online-Workshop der Ruppiner Kliniken hatten sich sogar noch mehr Interessenten eingetragen.

Pro Jahrgang unterrichtet die Rochowschule 90 bis 100 Jugendliche. „Uns lag es am Herzen, die Veranstaltung nicht noch einmal ausfallen zu lassen“, so Helga Bonacker. Denn für die Jugendlichen sei die Berufsorientierung enorm wichtig: „Die Anregungen, die sie hier bekommen, sind gewinnbringend.“ Viele würden nach der KarrierePLUS ein entsprechendes
Praktikum wählen. Andere Schüler wüssten nach den Informationen, dass diese oder jene Richtung eben eher nichts für sie ist. Nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, auch für die Unternehmen, die oft händeringend Auszubildende suchen, sei die Messe ein wichtiges Instrument, bestätigt René Georgius: „Die jetzige Form ersetzt natürlich nicht die Präsenzver-anstaltung. Aber sie bietet wichtige Informationen für die Schülerinnen und Schüler.“ Diese können so den direkten Kontakt zu den ausbildenden Unternehmen aufnehmen, die Ausbildungsangebote prüfen und konkrete Fragen stellen. Zur Vertiefung böten viele Unternehmen neben dem Berufspraktikum im laufenden Unterricht auch in den Ferien Praktika, in denen sich die jungen Leute im Betrieb umsehen können.

PSZ / Quelle: Stadt Pritzwalk, bat

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