Arbeit und Soziales

Oma Alma berichtet (1) – Unsere neue Serie!

Von jetzt an wird uns regelmäßig Oma Alma aus der DRK Tagespflege über ihre Erlebnisse dort berichten. So bekommen wir einen ganz direkten Einblick in den Alltag dort. Sitzen die Seniorinnen und Senioren dort nur herum? Von wegen! Was Oma Alma hier alles erleben kann. Sie wird uns davon erzählen:

Im Grunde hält der November meist nur graue Tage und Nieselregen bereit, aber das Wetter hindert uns in der Pritzwalker Tagespflege ja nicht an unseren kleinen Abenteuern. Kaum lag die Halloween-Feier hinter uns, wartete unsere Pflegedienstleiterin mit neuen Ideen auf. Sie selbst isst ja so unglaublich gern Quitten und da lag der Gedanke in der Herbstzeit nur Nahe, dass wir mal einen Quitten-Tag einlegen. Von Quittenmarmelade bist Quittenlikör kochten wir alles selbst. In unserer Generation gehören Quitten nun schon zu den spezielleren Obstsorten, aber als Andrea Wittkopf uns vorschwärmte, dass sie sogar zur Hochzeit einen Quittenbaum geschenkt bekam, mussten wir unbedingt probieren. Nun wissen wir auch, dass Quitten zu den Rosengewächsen gehören aber als Kernobst kultiviert werden.

Außerdem haben wir uns im November auch über den neuen Bus gefreut, den Herr Leverenz, unser Fahrdienstleiter vom DRK, höchstpersönlich aus Perleberg vorbeigebracht hat. Klar, eine Probefahrt war inklusive und so konnten wir das neue Mobil auch direkt nutzen und haben einen Abstecher zum Kniepermarkt in Pritzwalk gemacht. Zugegeben, wir aus der Tagespflege lieben den Spezialmarkt hier und sind nicht nur wegen des neuen Busses gefahren. Und natürlich denken wir alle auch schon an Weihnachten mit unseren Familien und Freunden und haben nicht nur beim Knieperkohl zugeschlagen: Ziegenkäse und Weihnachtsenten verschwanden ebenso in unseren Einkaufsbeuteln.

Habe ich schon vom Schlachtfest bei uns berichtet? Wir essen ja alle gern, das dürfte spätestens an dieser Stelle jedem klar sein. Für uns bedeutete das aber nicht nur Lose Wurst mit Sauerkraut zum Mittag, sondern auch Schwelgen in Erinnerungen. Wir haben doch alle noch selbst geschlachtet. Es war schön, sich zu erinnern und sich über unsere Hausschlachtungen auszutauschen. Irgendwie bedeutet dass für uns auch Kindheit und Familie, denn Schlachtungen waren immer Familiensache. Aber auch die Vegetarier unter uns kamen nicht zu kurz – wir hatten schließlich noch die leckere Quittenmarmelade, welche wir auf Ziegenkäse servierten. So schließt sich der Kreis und nun steht auch schon Weihnachten vor der Tür. Wir wünschen euch allen ein besinnliches Fest und natürlich einen guten Rutsch in das neue Jahr.       

Eure Oma Alma.

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