Geschichte

Wie findet man den Palast des Königs Hinz? – Vortrag zur Grabung in Seddin

Wie findet man den Palast des Königs Hinz? – Vortrag im Perleberger Museum über die aktuellen Grabungen.

Das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg lädt am Donnerstag, 9. September, 18 Uhr, zu einem Vortrag mit Dr. Immo Heske von der Universität Göttingen ein. Es geht um die aktuellen Grabungen am Königsgrab: „Seddin um 900 v. Chr. Wie findet man den Palast des Königs Hinz?“.

Das Königsgrab von Seddin ist seit seiner Entdeckung im Jahre 1899 die archäologische Sensation aus der Bronzezeit im norddeutschen Raum. Viel ist schon über das Königsgrab von Seddin, seine Mythen und seine Bedeutung geschrieben und berichtet worden. In der Prignitz kennt fast jeder das Königsgrab oder hat schon von ihm gehört. Das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg hütet seit seiner Gründung im Jahre 1905 viele archäologische Schätze der Region, so auch aus dem Umfeld des berühmten bronzezeitlichen Grabhügels. Seit 1930 werden hier im Museum die vom Bildhauer Lenzer gefertigten Nachbildungen der 1899 aus der Grabkammer des Königsgrabes geborgenen Funde ausgestellt, während die Originale seit 1899 im Märkischen Museum Berlin stehen und dort nur zum Teil die Kriegsfolgen 1945 überstanden haben.

Seit vielen Jahren ist die weitere Erforschung der Geschichte des Königsgrabes Bestandteil intensiver archäologischer Untersuchungen, die vom Brandenburgischen Landesdenkmalamt und Archäologischen Landesmuseum Brandenburg sowie der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Prignitz fachlich betreut werden.

Zum wiederholten Male ist auch in diesem Jahr wieder eine Gruppe von Archäologie-Studenten der Georg-August-Universität Göttingen am Königsgrab unter der Leitung von Dr. Immo Heske mit archäologischen Suchgrabungen beschäftigt, die weiteren Aufschluss über die siedlungs- und kulturgeschichtlichen Zusammenhänge in der Bronzezeit im Raum Seddin und speziell im Zusammenhang mit dem Grabhügel des „Königs Hinz“ liefern sollen.

Dr. Immo Heske wird in seinem Vortrag die jüngsten Funde und neuesten Erkenntnisse, die sich aus der diesjährigen Grabung ergeben haben, vorstellen. Dr. Immo Heske ist am Seminar für Ur- und Frühgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen tätig und dort Kustos der Lehrsammlung mit den Aufgabenbereichen Lehre, Forschungsaufgaben, wissenschaftliche Betreuung der Bibliothek sowie redaktionelle Betreuung der vom Seminar herausgegebenen Schriften. Er betreut seit mehreren Jahren die Ausgrabungen in Seddin.

PSZ / Quelle: Landkreis Prignitz

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