Coronavirus

Erweiterte Impfmöglichkeiten müssen endlich zugelassen werden – Inzidenzwert bei 151

Coronavirus – Informationen für die Bevölkerung

Erreichbarkeit des Gesundheitsamtes:
gsa@lkprignitz.de
Fax: 03876 713-550

Bürgertelefon des Landes Brandenburg:
0331 866-5050    Montag – Freitag 09:00 – 17:00 Uhr

Erreichbarkeit der Corona-Hotline:
03876 713-313

Die Hotline des Landkreises Prignitz ist wie folgt besetzt:
Montag – Freitag                       08:00 – 16:00 Uhr  Samstag                                     09:00 – 12:00 Uhr

Aktueller Stand des Infektionsgeschehens – Stand: 05.02.2021, 13:00 Uhr

Inzidenz
Fälle der
letzten
7 Tage
Aktuell
Infizierte
Genesen
insgesamt
 
Änderungen gegenüber dem Vortag zu den Genesenen
Bestätigte
Fälle
insgesamt
Änderungen gegenüber dem Vortag zu den Fällen insgesamtBestätigte Sterbefälle
151,00115332
1655
+30
2087
+21
100 (+1 zum Vortag)

Hinweis:
Am Wochenende ist die Anzahl der vorgenommenen Testungen deutlich geringer als in der Zeit von Montag bis Freitag und somit die Zahl der laborbestätigten Fälle entsprechend geringer als in der Woche.

Derzeit positiv gemeldete Fälle nach Städten, Ämtern und Gemeinden

Amt, Gemeinde, Stadt
Stand: 05.02.2021, 13:00 Uhr
Derzeit positiv
gemeldete Fälle
Amt Bad Wilsnack/Weisen
33
Amt Lenzen-Elbtalaue4
Amt Meyenburg35
Amt Putlitz-Berge20
Gemeinde Groß Pankow (Prignitz)
12
Gemeinde Gumtow
5
Gemeinde Karstädt
17
Gemeinde Plattenburg
9
Stadt Perleberg
55
Stadt Pritzwalk
72
Stadt Wittenberge
70
Summe332

Landrat Uhe: Hausarztpraxen in die Impfung mit einbeziehen …

In der Schule für Gesundheitsberufe des Kreiskrankenhauses Perleberg sind eine Klasse und eine Lehrkraft in Quarantäne versetzt worden. Im Stephanus Seniorenzentrum Marienfließ wurden 8 Bewohner positiv auf Covid-19 getestet. Im Zusammenhang mit der Hauskrankenpflege „Glücksmomente“ in Wittenberge wurden bislang 8 positiv auf Covid-19 getestete Mitarbeiter und zu Pflegende ermittelt. Im Seniorenzentrum Christophorus in Pritzwalk befinden sich noch 2 auf Covid-19 positiv getestete Bewohner in der Einrichtung.

Am Mittwoch wurde in Kyritz ein weiteres Impfzentrum eröffnet. Auch Prignitzer können sich dort impfen lassen, sollten sie einen Termin über die Hotline 116 117 bekommen haben. „Der Standort im Nachbarkreis ist für viele Bürger zu weit weg und schwer zu erreichen“, teilt Landrat Torsten Uhe seinen Standpunkt mit vielen anderen Prignitzern. Deshalb begrüßt er das Nachsteuern des Landes, auch im Landkreis Prignitz ein Impfzentrum zu errichten. Schon im November war die zentral gelegene Rolandhalle in Perleberg vorgeschlagen worden. Neben den Impfzentren sollten aber auch Hausarztpraxen frühzeitig in das Impfgeschehen einbezogen werden, ist Uhe überzeugt. „Gerade für ländlich geprägte Regionen ist wohnortnahes Impfen wichtig“, meint er.

Er spielt damit auf das bereits in Mecklenburg-Vorpommern vorgestellte Pilotprojekt zum Impfen in Hausarztpraxen an, das er mit großem Interesse verfolgt. Dort bieten in einer Modellregion mit Genehmigung des Landes 10 Hausarztpraxen das Impfen gegen Covid 19 an. „Was im Nachbarland geht, sollte auch in Brandenburg möglich sein“, so seine Vorstellungen. Und weiter: „Sollte das Land eine Modellregion suchen, sind mit Sicherheit auch Prignitzer Ärzte bereit, sich einzubringen.“ Was die Arbeit der mobilen Impfteams betrifft, sieht der Landkreis weitere Einsatzmöglichkeiten in der Fläche. Der Kreis habe dem Land bereits vorgeschlagen, nach den durchzuführenden Impfungen auch vor Ort in den Dörfern zu impfen, denn nicht jede Gemeinde hat einen Arzt, so Uhe. Kommunen haben angeboten, z.B. ihre Dorfgemeinschaftshäuser zur Verfügung zu stellen. Das Kreiskrankenhaus Prignitz in Perleberg hat sich wiederholt bereit erklärt, beim Impfen gegen Covid 19 zu helfen. Bislang war das nur für bestimmte Personengruppen möglich. Jetzt ist die rechtliche Grundlage dafür geschaffen worden, dass Krankenhäuser und Rehakliniken auch Beschäftigte ambulanter Pflegedienste und Beschäftigte in Dialyseeinrichtungen impfen dürfen. „Diese haben nicht die Zeit, sich tagelang um einen Termin zu bemühen und zu den Impfzentren zu fahren. Sie brauchen jede Minute für die Betreuung ihrer Patienten“, so Uhe. „Und das wäre jetzt möglich, vorausgesetzt das Ministerium stimmt dem Gesuch des Kreiskrankenhauses zu und der Impfstoff steht zur Verfügung.“ Das Kreiskrankenhaus hat gestern die Bereitschaftserklärung dazu gegenüber dem MSGIV abgegeben. „Das Kreiskrankenhaus Prignitz bemüht sich zusätzlich um eine Impfberechtigung für das Personal niedergelassener Ärzte und Zahnärzte sowie in Physiotherapiepraxen“, informiert Geschäftsführer Karsten Krüger. Bislang müssen sich diese Beschäftigten ebenso einen Impftermin über die Hotline 116 117 geben lassen.

Quelle: Landkreis Prignitz

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