Coronavirus

Ab dieser Woche wird auch in der Prignitz geimpft

Nach viel Unsicherheit zu den Möglichkeiten der Impfung ist nun auch für die Prignitz Land in Sicht. Ab dieser Woche startet das mobile Impfteam des Deutschen Roten Kreuzes. Zuerst werden ältere Mitbewohnerinnen und Mitbewohner aus den Pflegeheimen geimpft. In dieserart Pflegeeinrichtungen hatte sich in der letzten Zeit das Corona-Infektionsgeschehen besonders konzentriert. Wann genau die Impfungen stattfinden wird zwischen DRK-Team, dem Gesundheitsamt und den Einrichtungen abgesprochen.

Anschließend sind die außerhalb von Pflegeheimen lebenden Senioren dran, erst die über 80jährigen, dann die über 70jährigen usw. Gerade unter den älteren Prignitzern scheint es eine sehr hohe Impfbereitschaft zu geben. Das ist auch verständlich, gehören sie doch zu den Hochrisikogruppen. Schritt für Schritt sind dann die jüngeren Altersgruppen dran. Wer das will, soll bis zum Sommer die Möglichkeit haben sich impfen zu lassen.

Das nun aus bestimmten Ecken des Landkreises Impfzentrren für die eigene Stadt gefordert werden, ist sicherlich einer vernünftigen Lösung des Problems nicht zuträglich. Es geht bei solchen Erwägungen nicht um die Größe eines Ortes sondern um die beste Erreichbarkeit für alle. Fest steht aber, dass gerade von Landesseite etwas mehr an solider Information bei den Bürgern ankommt. Wann, wer und auf welchem Wege jeder, der das möchte, zu seinem Impftermin kommt, sollte besser kommuniziert werden. Auch die Telefon-Nummer 116 117 zur Vergabe von Impfterminen funktionierte alles andere als zufriedenstellend. Wer sich hierüber eine Zusage für ein verlässliches Datum holen wollte, der wartete ewig, flog öfter mal aus der Leitung oder bekam keine klare Aussage. Das die Unruhe, gerade in den wichtigsten Risikogruppen groß ist, kann jeder verstehen. Das Vertrauen der Bevölkerung in die Handlungsweise der Regierenden ist ein hohes Gut in dieser Viruskrise. Durch das teilweise Chaos bei der Vorbereitung der Impfungen können sie eine Menge davon verspielen.

Danuta Schönhardt, Geschäftsbereichsleiterin der Kreisverwaltung, drückte ihre Freude aus, das es dem DRK gelungen ist, eigene Impfteams aufzustellen und in den Einsatz zu bringen.

Hartmut Winkelmann / Fotos (2): Pexeels

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