Coronavirus

Keine Panik und keine Gleichgültigkeit

DAS CORONA-GEBOT DER STUNDE:

KEINE PANIK UND KEINE GLEICHGÜLTIGKEIT

Sicher sind es harte, in vielen Dingen auch unübersichtliche Zeiten, die wir gerade erleben. Unser Alltag hat sich völlig verändert. Eine ganze Reihe von Eindämmungsmaßnahmen ist vielleicht gut gemeint, ergibt aber nicht immer einen nachvollziehbaren Sinn. Stunde für Stunde verkünden die großen Massenmedien die Gefahren des Coronavirus. Noch eine Sondersendung und noch eine. Seit Monaten.

Manch einer bezweifelt aber sogar die Existenz einer solchen Bedrohung. Nein, diese Gruppe ist ganz entgegen ihrer eigenen Auffassung auch nicht ansatzweise die Mehrheit. Zum Glück! Ihre Zahl wächst allerdings und das ist irgendwie verständlich, denn die genannten Medien informieren oftmals nicht ausgewogen, sie führen einen förmlichen Agitationsfeldzug. Und das stößt bei immer mehr Leuten auf immer mehr Zweifel.

Egal ob man es ernst nimmt oder nicht. Hunderttausende Opfer auf der ganzen Welt sprechen eine deutliche Sprache: Covid19 ist eine reale Bedrohung, nicht nur eine gewöhnliche Grippe!

Hartmut Winkelmann ist Chefredakteur und Herausgeber der Stadtzeitung.

Umso genauer sollte man aber die Opferzahlen vor den diversen Veröffentlichungen prüfen. Manch Verstorbener mit multiplen Haupterkrankungen wird zu fahrlässig den Corona-Toten zugerechnet. Die Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) dienen jeden Abend im Fernsehen der weiteren Verängstigung. Sie stimmen oftmals nicht mit den realen Fallzahlen überein. Nein, werte Verschwörungstheoretiker, dahinter steckt aber kein perfider Plan. Es ist einfach Ausdruck der Probleme, die im Umgang mit dieser außergewöhnlichen Situation in den zentralen Institutionen auftreten.

Ich trage die Maske, so wie es vernünftig ist. Nicht weil ich das etwa so toll finde und trotzdem ich so manche Festlegung als fragwürdig betrachte. Ich mache es aus Respekt vor den Mitmenschen. Gerade Ältere sind verunsichert, verlassen immer weniger das Haus und sind auch im sozialen Sinne stark eingeschränkt. Man schuldet bei einer Begegnung auch gerade diesen Mitbürgern Rücksicht. Und Nein, darüber darf man sich nicht einfach hinwegsetzen! Das ist keine Freiheit, denn die Freiheit des Einzelnen endet immer dort, wo sie die Freiheit des Anderen einschränkt. Oder dessen Gesundheit.

Trotz aller Angst machenden TV-Nachrichten: Es gibt keinen Grund in Panik zu verfallen! Auch nicht wenn man zu den Risikogruppen zählt. Genauso wenig gibt es aber einen Grund für Gleichgültigkeit.

Unser Gesundheitssystem besteht bisher diese Krise, auch wenn es gerade jetzt so viele Mängel durch die jahrzehntelange Sparpolitik von SPD über FDP, Grüne bis CDU offenbart.

Diese besondere Situation wird nicht ewig andauern. Wir werden am Ende gewinnen, aber wir werden euch da oben garantiert nicht mehr so weitermachen lassen, wie zuvor.

Hartmut Winkelmann

(Dieser Kommentar ist der Leitartikel der jüngsten PRITZWALKER STADTZEITUNG Ausgabe 78).

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