Arbeit und Soziales

„Bürgerstimme“ demonstrierte gegen Corona-Auflagen

Am Montagabend hatte die „Buergerstimme für Pritzwalk und die Prignitz“, wie sie neuerdings nach dem Übertritt eines Teiles der AfD heißt, zur Protestkundgebung auf dem Pritzwalker Marktplatz aufgerufen. Die Stimmung unter der Bevölkerung ist ob der willkürlich wirkenden Eindämmungsmassnahmen gegen das Coronavirus nicht gut. Deshalb war die Veranstaltung auch recht gut besucht. Schätzungsweise 120 Teilnehmer waren gekommen.

Die Veranstalter erklärten zu Beginn deutlich, unter welchen Auflagen die Demo stattfinden konnte. Der Mindestabstand war einzuhalten, jeder hatte eine Maske zu tragen. Ein Polizeiaufgebot setzte das konsequent um. Hohe Bußgelder drohten andernfalls den Organisatoren, aber auch den Teilnehmern. Fast alle verhielten sich vernünftig.

Vier Redner sprachen auf der kleinen Bühne zu den Menschen. Den Anfang machte Volker Kiefner, Fraktionsvorsitzender der BSP in der Pritzwalker SVV. Er zog einen weiten Bogen über die letzten Jahre. „Unter der Merkel-Regierung ist Deutschland so heruntergewirtschaftet, wie nie zuvor!“ rief er der Menge zu. Ihn erinnere vieles an das Jahr 1989. So könne es im Land nicht weitergehen. Kiefner glaubt, daß die Corona-Einschränkungen noch weit ins nächste Jahr weiter gültig sein werden.

Die Demonstration war eigentlich zur Unterstützung der Gastronomen, Künstler, Veranstalter usw. gedacht. Von denen sah man allerdings kaum jemand auf dem Marktplatz.

PSZ aktuell / Fotos (3): HW

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