Arbeit und Soziales

Prignitz erreicht den kritischen Grenzwert – verschärfte Maßnahmen angeordnet

SIEHE NEUSTE ENTWICKLUNG – LABORFEHLER FÜHRTE ZUR FEHLEINSTUFUNG UNSERER REGION!!! „Das Chaos regiert …“

In den vergangenen Tagen herrschte ein heilloses Durcheinander bei den gemeldeten Coronafällen in der Prignitz. Robert-Koch-Institut, Land und Landkreis gaben sehr unterschiedliche Zahlen für unsere Region heraus. Während das Land von einer Infektionszahl in den letzten Tagen von 47,3 ausgeht, hat der Landkreis den Wert von 40 vermeldet. Das RKI registrierte 40,7 Fälle. Abweichungen ergeben sich aus dem jeweils unterschiedlichen Zeitpunkt der Fallzählung.In jedem Fall steht fest, dass die zweite Corona-Welle nun auch in der Prignitz angekommen ist.

Wie wir bereits berichteten haben wir es hier nicht mehr mit einzelnen Hotspots zu tun – die Verbreitung von Coronafällen erstreckt sich über verschiedene Gebiete der Prignitz. So sind Kitas in Glöwen, Wittenberge und Pritzwalk (Kita „Tausendfüßler“) betroffen. Keine Einrichtung wurde bisher komplett geschlossen, nur einzelne Gruppen wurden in Quarantäne geschickt. Kinder und Betreuer werden auf das Virus getestet.

Weitere Infektionen ergaben sich aus privaten Feiern. Ohne zusammenhang mit den Privatfeiern wurde eine weitere Mitarbeiterin der CJD-Schule in Hoppenrade ebenfalls positiv getestet.

Die Prignitz hat aktuell 36 Coronainfizierte. Im gesamten Landkreis sind bereits weit über 100 Personen in Quarantäne. Die Zahlen verändern sich täglich. Dementsprechend reagiert die Kreisverwaltung mit entsprechenden Anordnung von Abwehrmaßnahmen schnell und flexibel.

Aus der Situation ergeben sich verschärfte Schutzmaßnahmen:

In Gaststätten ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, sofern sich die Gäste nicht an ihrem festen Platz befinden oder der Mindestabstand von 1,50m zueinander nicht eingehalten werden kann. Gastronomiepersonal, welches im Kontakt mit Gästen steht, fällt ebenfalls darunter.

Im privaten Rahmen sind nur noch Feiern mit max. 25 Personen zulässig, in Gaststätten oder sonstigen angemieteten Räumen mit max. 50 Personen.

Der Mund-Nasen-Schutz ist von nun an auch in Fahrstühlen, sowie in der Verwaltung und Büros zu tragen, wenn kein Mindestabstand von 1,50m zu gewährleisten sit und sich die betreffenden Personen nicht an ihrem festen Arbeitsplatz aufhalten.

Die Dauer der entsprechenden Vorschriften ist von der Entwicklung der Infektionszahlen abhängig, wie Danuta Schönhardt – zuständige Geschäftsbereichsleiterin der Kreisverwaltung – mitteilte. Landrat Torsten Uhe und verschiedene Bürgermeister wiesen darauf hin, das die Menschen möglichst mit Vernunft und Vorsicht in dieser Situation reagieren.

Covid-19 – Bin ich betroffen? Was ist zu tun?

Der Infoflyer für richtiges Verhalten >>

Corona-Hotline: 03876 713-313

Freitag   08:00 – 16:00 Uhr
Samstag 09:00 – 14:00 Uhr
Sonntag 10:00 – 14:00 Uhr

PSZ aktuell

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