Die Linke.Pritzwalk

Erzählt uns nicht schon wieder das es nicht geht!

So könnte es aussehen.

Warum wird die Freilichtbühne nicht mehr genutzt? …

Immer wieder stellen sich Pritzwalker Bürgerinnen und Bürger die Frage, warum die Freilichtbühne auf dem Trappenberg fast nicht mehr für die Bevölkerung genutzt wird. Um solch eine einmalige, naturnahe Anlage beneiden uns viele Städte. In Pritzwalk dient sie aber ausschließlich als Hundeauslauf- und Kackplatz für die Vierbeiner.

Schon in den 90er Jahren tat man möglichst wenig, um die Anlage zu beleben. Immer weniger Veranstaltungen fanden dort statt. Früher begannen hier an den Donnerstagen mit einem bunten Kinder- und Jugendprogramm die Pritzwalker Festtage. Kurz nach der Jahrtausendwende versuchte dann noch einmal ein Bürgermeisterkandidat die legendären Sommerfilmtage wieder zu beleben. Kinoerlebnis in schönster Abendstimmung in vier Veranstaltungen auf einer Großleinwand – das war toll! Insgesamt zweitausend Leute waren dort! So manch Einheimischer fühlte sich an frühere Zeiten erinnert, in denen das alles zur wunderschönen Normalität gehörte.

Der jahrzehntelange Bürgermeister ließ dann schnell sämtliche technischen Voraussetzungen für Kinoveranstaltungen demontieren. Man findet sie heute als Deko an der Wand im Kulturhaus. Auch hatten sich wohl einige wenige Anwohner des Trappenberges über die abendlichen Besucher beschwert – auch wenn sie nur viermal jährlich kamen!

Jetzt meint die aktuelle Stadtverwaltung das Zeigen von Filmen auf der Freilichtbühne sei technisch nicht möglich. Das ist sicher so nicht richtig.

Gerade unter Corona-Bedingungen hat sich z.B. das Kino Astoria in Wittstock kreativ gezeigt und zieht schon seit Wochen mit einem mobilen Open-Air-Kino übers Land (siehe Video unten). Mit großem Erfolg! Abstands- und Hygieneregeln werden eingehalten. Man muß es nur wollen, eingetretene Pfade verlassen und vielleicht etwas mehr tun als gewohnt. Gerade das defizitäre Kulturhaus der Stadt braucht neue Einkommensquellen. Mit relativ einfachen Mitteln lassen sich eine mobile Leinwand und ein Projektor aufbauen und die Tontechnik wie für kleinere Konzerte aufstellen. Leistungsmäßig ist das heute alles machbar. Ein WC-Wagen steht im städtischen Lager. Ein kleiner Versorgungsstand ist im vorhandenen hölzernen Pavillon ohne Probleme einzurichten. Man muß nur nicht alles abwehren, was evtl. ein wenig mehr Arbeit macht. Geben Sie sich einen Ruck Herr Dr. Thiel! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Oder?

Hartmut Winkelmann / Fotocollage: credo PR

Freiluftkino auf dem Pritzwalker Trappenberg technisch nicht möglich? Falsch!
Hier eine einfache Lösung für die Grossbildleinwand.
(Beispiel Kino Astoria aus Wittstock)

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