Groß Pankow

Keine Briefmarke zur Hand? So können Sie trotzdem Post verschicken

Diese Möglichkeit des Frankierens kennen wenige: Das sogenannte „Handyporto“ ermöglicht es, Briefe und Postkarten auch ohne Marke zu verschicken – eine hilfreiche Lösung für unterwegs.

Jeder kennt es: Ein Brief muss dringend verschickt werden, doch just in dem Moment ist keine Marke zur Hand. Oder: Es wäre eigentlich nett, von unterwegs mal wieder eine Postkarte zu verschicken, aber letztlich erscheint es uns dann doch irgendwie zu umständlich in Zeiten von Messengerdiensten und Emails.

In solchen Fällen lohnt es sich, über einen Dienst der Deutschen Post Bescheid zu wissen, der die Sache erleichtert: Frankieren ohne Marke – man braucht dafür nur sein Handy und einen Stift.

Dieses „Handyporto“ sei bereits seit 2008 innerhalb Deutschlands möglich, erinnert aktuell das Telekommunikationsportal Teltarif.de. Viele wüssten aber nicht darüber Bescheid.

Brief verschicken ohne Briefmarke

Dabei geht es ganz einfach. So gehen Sie vor:

  • Verfassen Sie eine SMS mit dem Inhalt „Brief“ oder „Postkarte“ – je nachdem, was Sie verschicken möchten.
  • Schicken Sie die SMS an die Service-Nummer der Deut­schen Post 22122.
  • Sie erhalten als Antwort eine SMS mit einem zwölfstel­ligen Ziffern­code.
  • Diesen Code schreiben Sie per Hand auf das Brief­markenfeld der Post­sendung, und zwar dreizeilig, also vier Ziffern pro Zeile.

Handyporto ist teurer als Briefmarke

Die Porto­kosten werden dann über den Mobilfunk­anbieter abge­rechnet. Einen Haken hat die Sache allerdings: Der Versand mit Handyporto ist deutlich teurer. Die Post berechnet hierfür einen Aufschlag von 40 Cent. Dazu kommen die Kosten für die Bestell-SMS, die denen einer Stan­dard-SMS in ein deut­sches Mobil­funknetz entsprechen.

Der Dienst eignet sich daher nicht für die regelmäßige Nutzung. „Der Gesamt­preis für die Fran­kierung per SMS umfasst beinahe den doppelten Betrag, der für den Kauf einer normalen Brief­marke anfallen würde“, errechnet Teletarif.de. Zudem können Päckchen und Pakete nicht per Handyporto versandt werden.

Tipp: Post-App und Internetmarke

Wer zuhause keine Marke zur Hand hat, aber über einen Drucker verfügt, kann unter diesem Link die Internetmarke der Post ohne Aufpreis online kaufen und sofort ausdrucken.

Das Handyporto kann man auch mit der App der Post nutzen. Sie bietet darüber hinaus eine Suchfunktion für Filialen und Brief­kästen sowie Post­leit­zahlen. Über den Portokalku­lator der App lassen sich schnell Versand­gebühren ermitteln, zudem ist eine Sendungsverfolgung für Briefe und Pakete möglich. (af)

Verwendete Quellen:

  • dpa
  • Teletarif.de
  • Deutsche Post

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