Feuerwehr

Wenig zu hören vom großen Probealarm

Foto: Bodo Schackow

Nicht nur in unserer Stadt erwarteten die Bürgerinnen und Bürger den großen Probealarm über Sirenen, Radio und TV am Donnerstag um 11 Uhr (Wir berichteten). Passiert ist hörbar gar nichts! Schon kurz danach füllten sich die sozialen Medien mit ähnlichen Meldungen aus dem ganzen Bundesgebiet. Auch über viele Fernsehsender war nichts über diesen Alarm zu vernehmen. Andernorts heulten zumindest die Sirenen.

Nun mag es sein, das moderne Alarmierungssystem kaum noch auf herkömmliche Sirenen zurückgreifen, trotzdem ist diese Aktion auf Bundesebene wieder sonderbar. Erst wird tagelang eine Panik erzeugt, gerade bei älteren Menschen, die vielleicht sogar noch das schlimme Sirenengeheul im Weltkrieg bei Bombenangriffen miterlebt hatten, dann passiert gar nichts vernehmbares. Entweder war das Herangehen an diesen Probealarm völlig übertrieben kommuniziert oder dilletantisch umgesetzt worden. Beides wäre übel! Im ersten Fall müßte man die Farge stellen, ob es sich einreiht in die seit Monaten betriebene Angstmacherei be jedem Thema. Angsterzeugung ist übrigens eine Herrschaftsmethode, nicht erst seit der Neuzeit. Im zweiten Fall müßte man sich Sorgen machen über das Funktionieren eines Warnsystems für die Bevölkerung in echten Notfällen, wie Naturkatastrophen, ernsten Umweltschäden, Atomverseuchungen etc. Es gilt hier noch einige Fragen zu stellen.

Hartmut Winkelmann

 

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