Die Linke.Pritzwalk

Bahnhofsumfeld bekommt modernes Gesicht

 

 

Die Stadtverwaltung lud jetzt zum „Tag der offenen Baustelle“ auf das Bahnhofsgelände ein. Nachdem vor Jahren das Umfeld links des Bahnhofsgebäudes (Parkplätze) in Ordnung gebracht wurde, dann das Gebäude selbst Gegenstand erhebliche Investitionen war, ist nun seit dem Frühjahr die rechte Seite des Bahnhofsumfeldes dran. Es soll ein modernes Umsteigezentrum zwischen Bahn, Bus, PKW und Rad enstehen. Auch an die Elektromobilität wird dabei gedacht (Wir berichteten).

Zum Besichtigungstermin des gegenwärtigen Standes der Bauarbeiten hatte Bürgermeister Thiel auch den Landrat Uhe eingeladen. Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange (SPD) war genauso dabei wie Bundestags- und Landtagsprominenz der CDU sowie einige Stadtverordnete und natürlich zahlreiche neugierige Bürgerinnen und Bürger.

Mit einigem verständlichem Stolz ließ Ronald Thiel die verschiedenen schon geschafften Etappen des Bahnhofsausbaus Revue passieren. Gut sei es, dass hier vor allem auch einheimische Baufirmen zum zuge gekommen seien. Auch die Tatsache, daß die „Tage der offenen Baustelle“ inzwischen zur Tradition geworden sind, fand Erwähnung. Landrat Torsten Uhe nahm das auf und erzählte von Berichten über den damaligen Stolz der Pritzwalker auf ihren in der Mitte der 1950er Jahre neu entstandenen Bahnhof. Das sei in Augen vieler „der schönste Bahnhof der DDR“ gewesen. Einem schönen Anblick komme man nun mit großen Schritten immer näher. Die überregionale Bedeutung des Bahndrehkreuzes Pritzwalk bestehe auch weiterhin.

 

Anschließend konnten sich die Besucher in drei Gruppen von Fachleuten näher über die bereits erfolgten und noch anstehenden Gestaltungsmaßnahmen informieren lassen. Das wurde rege genutzt. Was passiert unter der Erde mit all den neuen Versorgungsleitungen? Was wird über der Erde angelegt? Wie soll das Gelände letztendlich begrünt werden? So kann man die Themenbereiche zusammenfassen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der ausführenden Baubetriebe ließen keine Frage unbeantwortet. Zweifel gab es nur an der geplanten Spurbreite der Busbahnsteige. Ob da die großen Fahrzeuge durchkommen würden? Alle Baumaßnahmen sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung – rundherum!

Hartmut Winkelmann / Fotos (9): PSZ / (1): Tino Wernicke

 

 

 

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1 reply »

  1. Es ist ist ja gut und schön, dass alles neu gemacht wird. Traurig ist aber, dass auch in dieser Planung mal wieder keinerlei Toiletten eingeplant sind. Ob Perleberg, ob Wittenberge, ob Neuruppin, überall findet man am Bahnhof eine Toilette. Nur in Pritzwalk nichts. Gerade wer z.b. abends das Bedürfnis hat, ist aufgeschmissen, da die im Bahnhofsgebäude befindliche Toilette auch nur zu Öffnungszeiten der dort befindlichen Behörde und Fahrkartenschalter genutzt werden kann.
    Gerade dies hätte man bei der Pkanung schon berücksichtigen müssen. Denn was nützt es mir, wenn ich mit dem Bus in Pritzwalk ankomme, mit der Bahn aber erst 45 min. später weiter komme, und auf einem neuen gestalteten Bahnhof zwar Ladestationen für E-Bikes finde, aber nicht mal eine 24h zugängliche Toilette.

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