Familie

Bundesweiter Einsatz gegen Kinderpornographie und Missbrauch – auch in Perleberg

Am Dienstag waren etwa 1.000 Polizisten und Spezialeinsatzkräfte in 12 Bundesländern im Einsatz gegen Personen, die im Verdacht stehen kinderpornographisches Material zu besitzen bzw. zu vertreiben. Die Ermittlungen richteten sich gegen insgesamt 50 Tatverdächtige mit Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen. Ein Verdächtiger ist aber auch in Perleberg wohnhaft. Gestern wurde am frühen Morgen deshalb ein Einsatz von ca. 30 Polizei- und SEK-Beamten in der Perleberger Sankt-Nikolai-Kirchstraße durchgeführt. Die Polizeiführung in Potsdam sagte es habe „gute Gründe für diesen Einsatz in Perleberg gegeben.“ Man hat damit Amtshilfe für die koordinierenden Polizeibehörden und die Staatsanwaltschaft in Köln geleistet.

Bei den bundesweiten Einsätzen sind insgesamt 4 Personen leicht verletzt worden. Dazu zählen aber auch schockartige Zustände. An manchen Orten hätten die Tatverdächtigen beim Auftauchen der Ermittlungskräfte noch versucht Beweismittel zu vernichten. So hat sich ein Mann im eigenen Badezimmer eingeschlossen und dort versucht sein Smartphone zu vernichten. Das sei unterbunden worden, so Kriminaldirektor Michael Esser aus Köln auf der heutigen Pressekonferenz zum Thema: „Es war ein erfolgreicher Einsatz.“ Auch weiterhin werde man gegen diesen Täterkreis vorgehen. Neue Ermittlungsansätze würden bereits geprüft. „Weitere Einsätze seien denkbar, auch kurzfristig. Keiner der Täter soll in Zukunft noch ruhig schlafen können!“ so Michael Esser.

In einigen der durchsuchten Wohnungen hat die Polizei verschlossene Safes gefunden. Diese werden jetzt geöffnet. Die IT-Forensiker seien bereits bei der Aufarbeitung sichergestellten Materials. Man verfolge Vertriebswege der Kinderpornographie, die sich vor allem auch im Internet und teilweise im halblegalen sogenannten „Darknet“ ausbreiten.

Es ist gut, dass jetzt so massiv gegen diese widerwärtigen Kriminellen vorgegangen wird.

Hartmut Winkelmann / PSZ

 

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