Demokratie

Anfrage zu Gefährdungen durch Umleitungsverkehr

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Als Stadtzeitung erhielten wir bisher keinerlei Antwort von der Stadt Pritzwalk auf unsere Anfrage vom 28.04. zur Verkehrssituation in Pritzwalker Orts- und Gemeindeteilen. In Folge der Sperrung der B189 bei Kemnitz wegen länger dauernden Baumaßnahmen gibt es dort ernsthafte Probleme. Besonders durch die Ortslagen Sarnow und Beveringen preschen Raser auf privaten Schleichwegen. Anwohner trauen sich kaum noch ihre Kinder in der Nähe der Dorfstraßen spielen oder radfahren zu lassen. Mehrere Betroffene hatten sich bei unserer Redaktion gemeldet.

Da auf diesem Wege offensichtlich keine Antwort kommt, hat unser Chefredakteur, der ja auch Stadtverordneter und Vorsitzender des Haupt-, wie auch des Stadtentwicklungsausschusses der Stadtverordnetenversammlung ist, nun eine offizielle Anfrage an die Stadt gestellt. Wir werden über den weiteren Fortgang berichten.

 

Hier der Text der Anfrage:

Sehr geehrter Herr Lugowski! …
Leider habe ich immer noch keinerlei Reaktion auf meine E-Mail vom 28.04. (siehe unten) zum Thema Verkehrssituation in verschiedenen Ortsteilen in Folge der Sperrung der B189 bei Kemnitz von Seiten der Stadt erhalten.
Deshalb stelle ich diese Frage hier nun erneut als ANFRAGE in Funktion des Vorsitzenden des Stadtentwicklungs- und des Hauptausschusses:
Eine zunehmende Zahl von Bürgerinnen und Bürgern richtet sich mit Beschwerden zur Situation in verschiedenen Pritzwalker Orts- und Gemeindeteilen, so z.B. in Sarnow und Beveringen, an Stadtverordnete. Durch die Nutzung „privater Schleichwege“ zur Umgehung der Straßensprerrung auf der B189 bei Kemnitz kommt es zu Sicherheitsgefährdungen für Einwohner durch Raser innerhalb der Ortsteile sowie zu daraus resultierenden Lärmbelästigungen. Besonders dort wohnende Kinder sind durch das rücksichtslose Verhalten dieser Verkehrsteilnehmer akut gefährdet.
Ich frage deshalb:
1. Hat die Stadt Pritzwalk auf diese sicherlich schon bekannten Probleme reagiert und wenn ja wie?
2. Wie kann man insbesondere den Schutz der dort wohnenden Kinder in der genannten Situation garantieren?
2. Wie können zukünftig derartige Geschwindigkeitsübertretungen in Kooperation mit der Polizei besser und wirksamer kontrolliert und geahndet werden?
3. Wie soll mit den Bürgerinnen und Bürgern in den betroffenen Orts- und Gemeindeteilen zu diesem Problem von Seiten der Stadt kommuniziert werden?
Über eine zeitnahe Antwort würde ich mich freuen. Den Fraktionen der SVV leite ich diese Anfrage zur Kenntnisnahme zu.

Mit besten Grüßen

Hartmut Winkelmann

Stadtverordneter
Vorsitzender des Hauptausschusses
Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses“
PSZ_Mittendrin im Leben_quer_türkis_mit blauem Girl
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