Arbeit und Soziales

MIT AUF DEN WEG: Pritzwalk und seine Bevölkerung werden diese einmaligen Herausforderungen bestehen

Mit auf den Weg_Kommentar

 

Wir stecken mittendrin in der Corona-Krise. Vieles mußten wir alle schon an unliebsamen Veränderungen hinnehmen, manches wird noch kommen. Bisher haben sich die allermeisten Pritzwalkerinnen und Pritzwalker sehr vernünftig gezeigt, haben alles dafür getan, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Denn genau darum geht es!

Das einige Zeitgenossen in ihrer dümmlichen Ignoranz glauben sie hätten keinerlei Verantwortung für das Ganze zu tragen, ist nun einmal die Folge der ungleichen Verteilung von Intelligenz. Notfalls muß man solchen Leuten, die sich und andere gefährden, eben mit harten Konsequenzen entgegentreten. Eine andere Sprache verstehen sie nicht.

Lassen Sie uns aber lieber über die Menschen sprechen, die seit Tagen das Leben auch bei uns in Pritzwalk am Laufen halten! Egal ob Krankenschwester, Pflegerin, Arzt, Servicekraft in den Gesundheitseinrichtungen oder Mitarbeiterin in den Arztpraxen. Egal ob Polizist, Feuerwehrmann oder die vielen Verkäuferinnen und Verkäufer in den Geschäften, die für unser aller Versorgung weiter arbeiten. Eine Menge gehen auch einfach weiter ihrem Beruf in den Fabriken, Handwerksbetrieben, Büros, hinter dem Lenkrad von Lkws oder Bussen usw. nach. Sie alle leisten in dieser Zeit Großartiges, setzen sich einem höheren Erkrankungsrisiko aus – zum Nutzen der Allgemeinheit! Dafür nicht nur ein Dankeschön oder plakativen Applaus, dafür unsere volle Unterstützung beim anstehenden kompletten Umdenken bezüglich der Wertigkeit all dieser Berufe – und das heißt auch ihrer ordentlichen Bezahlung. Die Gesellschaft darf nicht vergessen, wer in der Krise seinen Teil geleistet hat! Übrigens: Der überwiegende Teil davon sind Frauen.

Gemeinsam mehr erreichen  Vektor-Illustration / farbig, bunt / gezeichnet, handgezeichnet, Zeichnung, schraffiert / Design, Vektor, freigestellt

Initiativen für nachbarschaftliche Hilfe gründen sich auch bei uns. Man schaut plötzlich wieder danach, ob es den Menschen in seinem eigenen Umfeld gut geht – gerade den Älteren und Schwächeren der Gesellschaft. Man wünscht sich gegenseitig viel öfter „Bleib gesund!“. Kinder malen in einer Aktion der Pritzwalker Stadtzeitung bunte Regenbogen-Bilder und hängen sie ins Fenster als Zeichen für gemeinsamen Mut. Künstler zeigen ihr Können in Videobotschaften. Ladeninhaber werden trotz geschlossener Türen auf gleichem Wege unglaublich kreativ. Das alles ist gut so!

Viele Menschen sitzen jetzt aber zwangsweise zuhause. Tagtäglich prasselt auf sie im Fernsehen eine Corona-Sondersendung nach der anderen ein. Schlimme Bilder sieht man – kaum Positives, obwohl es auch das weltweit gibt. Etliche Einwohner sind dadurch  beunruhigt, brauchen direkte Ansprachen. Unser Landrat Torsten Uhe hat sich öffentlich geäußert, hat gesagt was los ist in der Region und den Zusammenhalt der Prignitzer betont. Einige Bürgermeisterinnen und Bürgermeister treten häufiger mit ihren Bürgern über die verschiedenen Medien in Kontakt. Sie informieren regelmäßig über die Lage vor Ort, beruhigen, geben Orientierung. Wittenberge, Perleberg und andere haben Bürgertelefone für Fragen zum Thema Corona geschaltet. Ich hätte mir ehrlich gesagt auch aus dem Pritzwalker Rathaus mehr von solcher Präsenz gewünscht!

Auch bei uns arbeitet die Verwaltung unter schwierigen Umständen fleißig weiter – keine Frage. Von der Spitze her erwarten die Menschen aber mehr Zuwendung. Wie sieht die Lage in Pritzwalk aus? Ist das KMG Krankenhaus in unserer Stadt ebenfalls gut vorbereitet auf eine mögliche Verschärfung der Situation? Wie geht es weiter mit Jugendweihen, Einschulungen und anderem. Gerade die älteren Bürgerinnen und Bürger brauchen mehr direkte Ansprache.

Auch Pritzwalk und seine Bevölkerung werden diese einmaligen Herausforderungen bestehen. Disziplin und Vernunft jetzt und heute ermöglichen uns ein Ende der Einschränkungen in überschaubaren Zeiträumen. Haben Sie Mut! Wir halten zusammen!

Hartmut Winkelmann

 

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