Arbeit und Soziales

In Brandenburg geht ab Mittwoch kaum noch etwas

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Wegen der Corona-Krise schränkt nun auch Brandenburg das öffentliche Leben weiter ein. Gaststätten dürfen nur noch tagsüber öffnen, viele Geschäfte gar nicht mehr. Damit folgt die Landesregierung einem Beschluss von Bund und Ländern.

Das öffentliche Leben in Brandenburg wird wegen der Ausbreitung des Coronavirus weiter drastisch eingeschränkt. Geschäfte für Lebensnotwendiges blieben geöffnet, andere sollten schließen, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) nach einer Sondersitzung des Kabinetts am Montag in Potsdam.

Die Vorgaben sollen am Mittwoch in Kraft treten. Damit setzt Brandenburg einen entsprechenden Beschluss von Bund und Ländern um.

Ausdrücklich geöffnet bleiben sollen:

Lebensmitteleinzelhandel
Wochenmärkte
Apotheken
Sanitätshäuser
Tankstellen
Drogerien
Sparkassen
Großhandel
Lieferdienste
Baumärkte 
Tierbedarfshandel
Der Betrieb von Gaststätten wird auf die Zeit zwischen 6 und 18 Uhr begrenzt.

 

„Alles andere ist für den Publikumsverkehr zu schließen“, betonte Woidke. Das betrifft:

Fach- und Modehandel
Sportanlagen, Spielplätze
Fitnessstudios
Bars, Kneipen, Clubs
Theater, Museen
Tierparks 
Kinos
Volkshochschulen, Musikschulen
Auch Gottesdienste soll es nicht mehr geben. 

Woidke kündigt Unterstützung für Unternehmen an. Der Regierungschef wies Befürchtungen in der Bevölkerung zurück. Das Gesundheitssystem und die Versorgung mit Lebensmitteln seien gut aufgestellt. Je disziplinierter alle seien, desto schneller könne die Krise in den Griff bekommen werden.

Die Schließung der Schulen und Kitas in Brandenburg für den Großteil der Kinder war bereits beschlossene Sache. Sie gilt ab Mittwoch – vorerst bis zum Ende der Osterferien am 19. April. Die Kinder von Eltern aus dem Gesundheitswesen, aus Polizei, Feuerwehr, Behörden, Einzelhandel und Nahverkehr sollen eine Notbetreuung in Kitas und Horten erhalten.

Die Hochschulbibliotheken sind nach Angaben des Wissenschaftsministeriums geschlossen. Online-Angebote könnten weiter genutzt werden. Der Semesterbeginn wurde auf den 20. April verschoben.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom sind in Brandenburg bis Montagnachmittag 94 Menschen positiv auf Covid-19 getestet worden, zehn mehr als am Vortag.

PSZ / Quelle: Brandenburg aktuell

 

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