Familie

Die Knolle fand manchen Kochtopf

Regionalmarketingkonzept mit zahlreichen Akteuren vorgestellt …

Darüber geredet wird schon seit Jahren – größere Schritte in die Richtung einer dem Namen gerecht werdenden koordinierten Vermarktung regionaler Erzeugnisse der Prignitz waren aber eher selten. Jetzt versucht man unter Regie des Regionalfördervereins und eines entsprechenden Arbeitskreises konkretere Dinge anzupacken. Auf einer interessanten Veranstaltung unter dem aussagekräftigen Titel „Knolle sucht Kochtopf – Prignitzer Regionalvermarktungsforum“ stellte man am Samstag im Pritzwalker Kulturhaus das entsprechende Konzept vor.

„Regional“ ist inn bei den Verbrauchern. Bei all den Lebensmitteskandalen und Umweltbelastungen durch zu lange Transportwege für unsere Nahrungsmittel verstehen immer mehr Menschen, dass das Gute manchmal ganz nahe liegt. Konkrete Angebote haben eine Chance – die Vermarktungswege müssen halt nur stimmen, Erzeuger und Abnehmer müssen sich besser finden. Darum ging es.

Eingeladen zu diesem Treffen waren eine Reihe regionaler Akteure, Produzenten und Vermarkter. Clevererweise hatte man auch Leute und Institutionen eingeladen, die schon eigene Erfahrungen auf diesem Gebiet haben, so die Plattform „Marktschwärmer“. Nach einleitenden Grußworten der 2. Beigeordneten des Landrates Dr. Sabine Kramer, des Vorsitzenden des Regionalfördervereins Stefan Freimark und des Pritzwalker Bürgermeisters Dr. Ronald Thiel ging es ums Fachliche.

Die mit der Erarbeitung des Handlungskonzeptes beauftragte Agentur CIMA stellte ihre Ansätze vor. Neudeutsch „Networking“ war danach angesagt, d.h. die Aussteller, Interessenten und Ideengeber kamen miteinander ins Gespräch. Davon machten alle auch ausgiebig Gebrauch. So manche Visitenkarte wechselte die Seiten, etliche ganz praktische Kooperationsschritte wurden vereinbart. Das war der tiefere Sinn des Treffens.

Wie viele Teilnehmer betonten, ist gerade die Einbindung der Tourismuswirtschaft ein wichtiger Pfeiler guter Vermarktungsstrategien. Hier vor Ort, aber auch in den größeren Zentren schmecken, riechen, fühlen lernen, was so alles an Leckerem in der Prignitz wächst und gedeiht – so kann es klappen.

Eine Menge an Ideen steht im erarbeiteten Konzept. Das Ganze ist keineswegs als einmaliges Event gedacht – Kontinuität soll erreicht werden. Wenn man genauer weiß, woher die eigenen Lebensmittel eigentlich kommen, kann man sich als Verbraucher wohler fühlen. Und ganz nebenbei trägt man dazu bei die eigene Heimat wirtschaftlich weiter zu entwickeln.

Hartmut Winkelmann / Fotos (13): PSZ

 

PSZ_So kann der Tag beginnen Kopie_Schmaler

.

 

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.