Familie

Schlafen ist gut! Allgemeines über unseren Schlaf

schlank-im-schlaf
Gut ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf. Vertane Zeit, mögen viele Menschen sich fragen. Warum schlafen wir überhaupt? Muss das sein? Was spielt sich im Körper ab, wenn wir schlafen? Und was macht eigentlich das Gehirn in der Nacht. Hier kommen die Antworten.

Schlaf ist zwingend notwendig

Ohne Schlaf kommen wir nicht aus. Manchen gelingt es, einige Tage lang wach zu bleiben – aber dann fordert der Körper sein Recht: Irgendwann schlafen wir einfach ein. Schlafmangel schadet der geistigen und körperlichen Gesundheit. Schlafentzug ist eine Foltermethode: Schon nach 24 Stunden Schlafentzug reagiert das Gehirn mit Halluzinationen. Nur im Schlaf laufen die Regenerierungsprozesse, die wir für unsere Wachzeiten brauchen. Mit gleichzeitiger Aktivität und Regeneration ist unser Organismus überfordert. Die Annahme, dass unser Körper im Schlaf lediglich ruht, ist ein weitverbreiteter Irrglaube. Auch in der Nacht arbeitet der Körper auf Hochtouren.

Wenn wir gut geschlafen haben, spüren wir das am nächsten Morgen: Frisch und ausgeruht geht es in den neuen Tag. Der Körper fühlt sich gut an – und auch die Laune macht es leicht, den Tag zu beginnen. Vielleicht sogar mit einem Lächeln auf den Lippen. Wer regelmäßig gut und ausreichend schläft, ist insgesamt körperlich und geistig leistungsfähiger, wird seltener krank und fühlt sich einfach besser. Das steigert die Lebensfreunde, stimmt optimistisch und bestärkt damit wieder die positiven Effekte. Guter Schlaf ist eine wichtige Säule des geistigen und körperlichen Wohlbefindens.

Schlafmangel macht seelisch und körperlich krank

Neben dem Kreislauf des sich verstärkenden Wohlbefindens bei gutem und ausreichendem Schlaf gibt es eine Abwärtsspirale bei gestörtem Schlaf. Schon wer nur eine Nacht schlechter als sonst geschlafen hat, kommt am Morgen schwer in die Gänge. Nun ist es allerdings normal und auch nicht problematisch, wenn ab und zu eine schlechte Nacht unter vielen mit gutem Schlaf ist.

Dauerhafter Schlafmangel hingegen führt zwangsläufig zu ernsthaften körperlichen und geistigen Problemen. Die ersten Folgen von Schlafmangel sind anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung beziehungsweise schnelle Ermüdung und Erschöpfbarkeit. Diese schränken die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit ein. Das wiederum wirkt sich auf Beruf, Familie und Freizeit aus. Wer müde ist, reagiert beispielsweise schnell gereizt – und gerät in Konflikte. Wer sich nicht konzentrieren kann, macht Fehler – und bekommt Ärger und Stress im Beruf, oder verursacht einen Verkehrsunfall.

Schlafmangel macht aber auch körperlich oder seelisch krank. Wenn das Immunsystem keine Gelegenheit erhält, während des Schlafes ausreichend zu regenerieren, sind Infekte häufiger. Wenn der Stoffwechsel keine Zeit bekommt, die täglichen Aufräumarbeiten zu leisten, leidet der Organismus insgesamt. Wenn die Seele keine Entspannung im Schlaf findet, sind Depressionen oder Burnout eine häufige Folge. Schlafmangel verkürzt sogar die Lebenserwartung.

Schlaf_110

Schlaf – mehr als nur eine Zeit der Ruhe

Es ist fast wie ein Wunder: Müde und abgeschlagen geht es ins Bett – und am nächsten Morgen erwachen wir ausgeruht und frisch. Selbst Krankheiten vergehen mitunter im Schlaf. Ärzte versetzen uns bei schweren Erkrankungen sogar in künstlichen Schlaf, damit wir uns besser erholen. Schlaf ist nur von außen betrachtet eine Zeit der Ruhe. Tatsächlich läuft der Organismus in der Nacht auf Hochtouren.

Herz und Kreislauf erholen sich im Schlaf

Schlaf schützt uns vor Schlaganfall und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems. Schon kurz nach dem Einschlafen fällt der Blutdruck deutlich, auch der Puls verlangsamt sich auf bis zu 50 Schläge pro Minute. Besonders ausgeprägt sind diese Effekte im sogenannten Tiefschlaf, einer der Schlafphasen. Das entlastet das Herz und die Blutgefäße. Diese Erholung senkt das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Dabei spricht Einiges dafür, dass eine Schlafdauer von mehr als 7,5 Stunden das Risiko besser senkt als kürzere Schlafzeiten, wie japanische Forscher in einer großen Studie mit mehr als 1200 Probanden nachweisen konnten.

Gehirn im Schlaf häufig aktiver als am Tag

Sie tüfteln am Abend vergeblich an einem Problem oder versuchen ohne Erfolg, etwas auswendig zu lernen. Und am nächsten Morgen ist die Lösung wie von selbst da! Kennen Sie das? Was viele Menschen schon erlebt haben, galt in der Wissenschaft über viele Jahre als Einbildung. Man ging davon aus, dass das Gehirn in der Nacht schläft – und nichts tut. Die modernen bildgebenden Verfahren haben diese Sicht gründlich auf den Kopf gestellt. Mittlerweile steht fest: Das Gehirn ist in Teilen der Nacht, im sogenannten REM-Schlaf, sogar aktiver als am Tag.
Quelle:Gesund & Aktiv

 

PSZ_Abo_Es ist ganz einfach Kopie

 

.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.