Innenstadtbelebung

Immer mehr Kritik an Verkehrssituation am Bürgerpark

Picture Huawei (7)

Hier stauts sich bei stärkerem Verkehr bis zum Kulturhaus zurück.

Kürzlich wurde die Baumaßnahme an der Fußgängerquerung am Bürgerpark/Kietz beendet. Durch Preissteigerungen in verschiedenen Baugewerken wuchs die Bausumme von ursprünglich 500.000 Euro auf über 600.000 Euro. Ein Großteil davon kam aus Fördermitteln.

Viel Zündstoff bieten die nach dem Umbau neu geregelten Verkehrsflüsse – oder eher „Nicht-Flüsse“, denn bei stärkerem Verkehr, dem Passieren von Bussen oder größeren LKWs ist Schicht im Schacht. Wo früher noch, bei fehlendem Gegenverkehr, ein haltender Bus überholt werden konnte, geht jetzt nichts mehr. Warten ist angesagt.

Schwierig ist die Lage leider auch für die Rettungskräfte. Auch sie müssen im Notfall stehen bleiben. Eine Rettungsgasse ist nicht machbar. Eigentlich war wohl geplant die Buswartehäuschen weiter nach hinten zu versetzen und die Bürgersteige abzusenken, um den Sicherheits- und Rettungskräften im Bedarfsfall eine Durchfahrt über den Gehweg zu ermöglichen. Übrig geblieben ist davon nichts.

Das Ansinnen Schwerlast- und Landwirtschaftsverkehr aus der Innenstadt zu drängen ist durchaus nachvollziehbar und zu begrüßen. Ein optisches „Tor“ zur Innenstadt zu schaffen ist auch keine schlechte Idee des Bürgermeisters gewesen. Zahlreiche Nachwirkungen für Otto-Normal-Fahrer und Anlieger scheinen aber nicht genügend durchdacht zu sein. Entsprechende Bewertungen und Erfahrungsberichte Betroffener finden sich nicht nur in unseren Kommentarspalten zu hauf.

Großer Unmut macht sich auch unter den Gewerbetreibenden in der Burgsstraße breit. Ihre Belieferung ist durch die neuen Abbiegeverbote praktisch unmöglich geworden. Nach unseren Informationen müssen sie teilweise ihre Waren weit entfernt, z.B. am Repo-Markt, auf kleinere Fahrzeuge umladen, um überhaupt durch die jetzt vorgeschriebenen Anfahrtsstraßen heil hindurch zu gelangen.

Schnell sollte die Stadtverwaltung den Dialog mit den Betroffenen suchen. Allein kann die Stadt allerdings keine neuen Verkehrsregeln aufstellen. So kompliziert ist die deutsche Gesetzgebung. Übergeordneter Durchgangsverkehr führt zu übergeordneter Entscheidung über die Verkehrsregeln. Daran kommt auch unsere Verwaltung nicht vorbei. Ändern muss sich aber etwas – und zwar zügig!

PSZ Fotos (2): HW

 

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