Kommunales

Neben dem Bahnhofsgebäude entsteht Neues

Planungsbereich Bahnhof West

Infrastrukturministerin Schneider überbrachte Förderzusage von fast 1 Million Euro …

Es ist mit einer Investitionssumme von 1,3 Millionen Euro eines der größten Projekte, das die Stadt in den kommenden Jahren als Bestandteil des Stadt-Umland-Wettbewerbes (SUW) umsetzen kann. Im SUW können Kommunen in Kooperationen wie dem Mittelzentrum Pritzwalk-Wittstock/Dosse Förderanträge stellen. „Wir haben mit dem SUW etwas gemacht, was niemand sonst gemacht hat“, sagte Ministerin Schneider, „wir haben drei europäische Fonds zusammengeworfen.“ So sei ein Fördersatz von 80 Prozent möglich.

An der rechten Seite neben dem schon aufwändig renovierten Pritzwalker Bahnhofsgelände soll eine völlig neue Gestaltung des jetzt noch recht wenig genutzten Geländes erfolgen. Auf der gut 200 Meter langen Fläche westlich des Bahnhofsgebäudes soll ein neuer Busbahnhof entstehen. Geplant sind vier Bushaltestellen mit Wartehäuschen und einer Länge von 18 Metern und eine Bushaltestelle mit zwölf Metern Länge, erläuterte Friedhelm Müller. Die Bahnhofstraße selbst behält ihre Breite.

Die Busse werden aus der Bahnhofstraße in Fahrtrichtung Bahnhofsgebäude in den Bereich einfahren und am Bahnhof wieder heraus kommen. Der komplette Busbahnhof wird barrierefrei gestaltet – ganz ohne Bordsteine.

Innerhalb des neuen Busbahnhofs sollen 23 „Park-&-Ride“-Stellflächen entstehen – zusätzlich zum Parkplatzangebot auf der östlichen Bahnhofsseite, welches immer gut genutzt wird. Zudem werden vier Stellplätze mit einem Anschluss für Elektroautos versehen. „Dann wären dort später Ladestationen für E-Autos möglich“, so der Fachgebietsleiter Bauwesen und Investitionsplanung Friedhelm Müller. Mit der Fördermittelzusage kann das Projekt nun europaweit ausgeschrieben werden. Baubeginn könnte im Winter sein.

Bürgermeister Dr. Thiel sieht das Vorhaben mit Blick auf den Regionalexpress als wichtigen Knotenpunkt zwischen Bahn und Bus: „Das soll wie eine Perlenschnur funktionieren.“ Für Ministerin Schneider ist die Kooperation ein wichtiger Aspekt: „Wir wollen Stadt und Dörfer zusammenbringen, Mobilitätspunkte ausbauen und das Miteinander stärken.“ Dafür sollen die Nahverkehrsangebote geschaffen werden. Einig sind sich beide: „Sie müssen aber auch angenommen werden.“

An der westlichen Giebelseite des Bahnhofsgebäudes werden überdachte Fahrradständer für 48 Zweiräder errichtet. Auch hier wird ein Anschluss für E-Bikes gelegt, der später aufgerüstet werden kann. Zum Projekt gehören ebenso eine energiesparende Straßenbeleuchtung und die Begrünung.

Die Stadt Pritzwalk arbeitet bei dem Bauvorhaben eng mit dem Landkreis Prignitz zusammen, der über den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) finanziell beteiligt ist. Die Fördermittel kommen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) aus dem Programm Stadtumbau/Mobilität.

PSZ / Quelle: Stadt Pritzwalk, Beate Vogel / Foto: PSZ

PSZ_Ich habe es gemacht_Für Oma

 

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