Groß Pankow

Jetzt wollen sie die Angler behindern – Tierschützer verderben sich mit wildem Aktionismus viele Sympathien

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Im Fadenkreuz der vehementen Tierschützer – der normale Angler.

Man konnte nach den jüngsten Aktionen der radikalen Tierschutzorganisation PETA nur den Kopf schütteln! Bei allem notwendigen – und wenn es angemessen ist – manchmal auch besonders konsequentem Engagement für den Schutz der Tiere: Jetzt übertreibt es die Organisation mal wieder und bringt damit sogar ihr Wohlgesinnte auf die Palme.

So gibt PETA auf ihrer Webseite neuerdings Tipps, wie man Angler stören kann. Man könne den Petri-Jüngern ihren Spaß z.B. durch das Werfen von Steinen in das Gewässer verderben. Sowas Dummes! Das Fangen und der Verzehr von Fischen gehörte und gehört seit Jahrtausenden zur normalen Lebensmittelbeschaffung der Menschheit. In manchen Regionen der Welt müssen sich die Einwohner fast ausschließlich aus dieser Quelle ernähren.

Auch der Hobbyangler in Brandenburg fängt ja keine Fische aus purer Mordlust – er konsumiert den Fang. Und das die Fischpopulation deswegen ausstirbt, kann ja wohl niemand halbwegs seriös behaupten. Es gelten Strenge Regeln gegen die Überfischung. Soll man etwa auch den Grizzly-Bären am Yukon das Fangen von Lachsen verbieten? Die würden sich auch bestimmt dran halten!

Lächerlich!

PETA ist aber in letzter Zeit auch auf anderen Pfaden unterwegs. So wurden Amtstierärzte in unterschiedlichen Regionen wegen der Genehmigung von Tiertransporten, besonders von Schlachtvieh, angezeigt. So auch in der Prignitz. Zwar ist das Anliegen qualvollen Tiertransporten durch die halbe Welt entgegenzutreten durchaus richtig. Der blinde Aktionismus der radikalen Tierschützer hilft da aber wenig.

Die zuständige 2. Beigeordnete des Landrates Frau Dr. Sabine Kramer kann sich den Grund der Anzeige gegen die zuständigen Stellen in der Prignitz nicht so recht erklären. Dem Landkreis waren entsprechende Meldungen bisher nicht bekannt. In der Prignitz existiert eine Sammelstelle für die Zuassung derartiger Tiertransporte. Kramer sieht EU und Bund in einer dringenden Handlungsverpflichtung auf diesem Gebiet endlich klare Richtlinien zu erlassen. Ohne solche Regeln könne der Landkreis Transporte kaum juristisch wirksam unterbinden.

PSZ

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