Polizei

Polizei suchte mit Hubschrauber nach einem Vermissten – 33jähriger blendet Piloten mit Laser-Pointer

Laserpointer-Angriffe-auf-Flugzeuge

Beispielbild – Laserangriff auf Piloten. Foto: Polizei Zürich

Angehörige hatten am Freitagabend ein 77-Jähriges Familienmitglied als vermisst gemeldet. Die Polizei startete eine groessere Suchaktion im Pritzwalker Stadtgebiet mit Einsatzfahrzeugen und auch einem Hubschrauber. (Wir berichteten.)

Ein 33-Jähriger gefährdete dabei die Sicherheit der Piloten im Hubschrauber. Er blendete den Piloten mit einem Laser-Pointer. Es ist kaum vorstellbar wie dumm und verantwortungslos man sein muss, um so etwas zu tun! Gegen den 33jaehrigen Täter wird nun wegen Gefährdung des Luftraums usw. ermittelt. Das kann teuer für ihn werden.

Am Samstag hatte die Suchaktion nach dem Vermissten ein glückliches Ende.

PSZ aktuell

Polizeihubschrauber

 

HINTERGRÜNDE:

Bedrohung für das Augenlicht? – Die Wahrheit über die Gefahr von Laserpointern

Laserpointer können die Netzhaut verbrennen. Dennoch werden immer wieder Piloten oder Sportler vorsätzlich damit angegriffen.

Trifft das Licht eines Laserpointers auf das menschliche Auge, können gesundheitliche Schäden auftreten. Dennoch werden immer wieder Fälle bekannt, bei denen z.B. Piloten, Zugführer oder Sportler vorsätzlich mit Laserstrahlen angegriffen wurden. Doch welche gesundheitlichen Gefahren gehen wirklich von Laserpointern aus?

Andere Farbe, andere Wirkung

Experten warnen vor einer Verharmlosung des Problems. So sind z.B. grüne Laser für das menschliche Auge gefährlich, da die Netzhaut auf grünes Licht zehnmal empfindlicher reagiert als auf rotes.

Zudem unterscheidet man zwischen vier Lasertypen. Typ 1 wird häufig in Elektrogeräten verbaut, Typ 2 sind freiverkäufliche Laserpointer, Typ 3 und 4 sind Hochleistungslaser und dürfen nur festinstalliert – beispielsweise bei Lightshows oder medizinischen Apparaturen – verwendet werden. In Deutschland zugelassene Laserpointer haben eine maximale Leistung von 1 Milliwatt (mW), dennoch ist es problemlos möglich, über das Internet Laser mit einer Leistungsstärke jenseits der 200 mW zu bestellen.

Welche Gesundheitsschäden drohen?
Tatsächlich können bereits vermeintlich harmlose Laser (Typ 1 und 2) bei absichtlicher Blendung kurz- und langfristige Schäden an der Netzhaut auslösen. Laser mit einer Leistung über 1 mW dagegen gelten als ,,gefährlich für die Sehfähigkeit“. US-Forscher der Mayo-Klinik in Rochester testeten einen handelsüblichen grünen Laserpointer und stellten fest, dass bereits nach der Bestrahlung von einigen Sekunden Verbrennungen auf der Netzhaut auftraten.

Schwere Gesundheitsschäden
Laserstrahlen mit höheren mW-Werten sind entsprechend gefährlicher. Netzhaut-Verbrennungen sollten immer von einem Arzt behandelt werden. Neben kurz- und langfristigen Sehstörungen gehören zu den Symptomen häufig gefährliche Schwellungen im und um das Auge. Schon minimale Kontakte zu Lasern der Stufe 3 können zu Blindheit führen – selbst bei geschlossenem Auge. Ebenso besitzen solche Laser eine starke ,,diffuse Strahlung“, was bedeutet, dass auch ohne direkte Bestrahlung das Auge geschädigt werden kann.

 

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