Familie

Wohnungseinbruch: Sich sicher fühlen, kann man nicht ersetzen

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Nicht einmal 20 Minuten war Robert weg. Nur kurz ist er am frühen Nachmittag in den Baumarkt gefahren. Als er zurückkam, war das schmucke Haus der vierköpfigen Familie von Einbrechern komplett verwüstet. Schränke, Kommoden, Schubladen – alles aufgerissen, durchwühlt und der Inhalt lag wild verstreut auf dem Boden. Der Laptop ist weg, ebenso seine geliebten Lautsprecherboxen. Der Schmuck seiner Frau fehlte und vieles vieles mehr. Robert und seine Familie sind geschockt.

Alle vier Minuten ein Einbruch

Leider ist der Fall von Robert keine Seltenheit. Über 116.000 Mal wurde im Jahr 2017 in Deutschland eingebrochen so die Polizeiliche Kriminalstatistik. Dabei ist es ein Trugschlug zu glauben, die Einbrecher kommen nur nachts. 42% der Einbrüche finden zwischen 6 und 21 Uhr statt. So wie bei Robert. Das angekippte Badfenster im Erdgeschoss wurde einfach aufgehebelt. Treffen kann es im Grunde jeden. Einfamilienhäuser sind nicht sicherer als Wohnungen. Große Villen nicht begehrter als kleine Apartments in anonymen Wohnanlagen.

Die meisten Einbrecher sind Gelegenheitstäter ohne professionelles Werkzeug. Sie suchen immer den einfachsten und schnellsten Zugang. Wenn sie nach fünf Minuten keinen Erfolg haben, brechen sie ab. Das betrifft über 45% der Fälle und von Jahr zu Jahr steigt die Zahl der versuchten, gescheiterten Einbrüche.

Wenn das Zuhause keins mehr ist – Was tun, wenn bei Ihnen eingebrochen wurde?

Verständigen Sie sofort die Polizei und lassen Sie alles unverändert, um mögliche Beweise zu sichern. Fangen Sie nicht an, das Chaos aufzuräumen.
Melden Sie den Einbruch umgehend Ihrer Versicherung, halten Sie dafür die Versicherungsschein-Nummer bereit.
Sperren Sie die Konten gestohlener Sparbücher, EC- und Kreditkarten.
Erstellen Sie eine Liste aller gestohlener Gegenstände (Stehlgutliste) und reichen Sie diese binnen einer Woche bei der Polizei und Ihrer Versicherung ein.

Weißer Ring_Sei stark

So hilft der WEISSE RING:

Beim WEISSEN RING haben Sie vor Ort eine/n persönliche/n Ansprechpartner/in. Wir unterstützen Sie dabei, mit Ihrer Situation umzugehen.

Wir stehen an Ihrer Seite, beispielsweise durch persönlichen Beistand und Begleitung zu Polizei-, Gerichts- und Behördenterminen.

Es ist uns möglich, Ihnen unkompliziert Hilfe zugänglich zu machen durch einen

  • Hilfescheck für eine psychotraumatologische Erstberatung
  • Hilfescheck für einenwaltliche Erstberatung

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, weshalb Sie nach einem Einbruch eine  psychotraumatologische Erstberatung in Anspruch nehmen sollten. Aber oftmals kann schon eine einmalige Beratung bei einem Psychologen dabei helfen, dass sich Ängste nicht verfestigen.

Daneben haben wir in bestimmten Fällen  auch finanzielle Hilfsmöglichkeiten. Beispiele hierfür sind die

  • bei einer Wohnungssicherung
  • bei zerstörten Einrichtungsgegenständen

Quelle: Weißer Ring

 

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