Land & Bund

ICE wegen Bombendrohung gestoppt – Ersatzbusfahrer war betrunken

Große Aufregung am Samstagabend für gut 380 Fahrgäste des ICE von Berlin nach Hamburg: Wie die „Märkische Allgemeine“ berichtet wurde der Zug am späteren Abend am Wittenberger Bahnhof gestoppt, da in einem der Waggons ein herrenloses Geepäckstück gefunden worden war. Im Zug fand sich ebenfalls ein Zettel, auf dem von einer Bombe die Rede war. Daraufhin reagierten Bahn und Sicherheitskräfte. Das Bahnhofsgelände wurde weiträumig abgesperrt, alles akribisch durchsucht. Sprengstoffspürhunde und Überwachungshubschrauber kamen zum Einsatz.

Die Fahrgäste mussten geraume Zeit warten, ehe etwas geschah. Ca. drei Stunden Geduld waren gefragt. Als dann ein Bus vorfuhr, der die Reisenden nach Hamburg bringen sollte, bemerkten einige Fahrgäste Alkoholgeruch beim Fahrer. Sie weigerten sich verständlicherweise mit dem offensichtlich angetrunkenen Mann weiterzureisen. Eine Atemalkoholkontrolle beim 47jährigen Busfahrer ergab 1,14 Promille. Außerdem führte er einen sogenannten „Totschläger“ bei sich, was einen Verstoß gegen das Waffengesetz darstellte.

Erst gegen 2 Uhr in der Nacht konnten die „Gestrandeten“ ihre Fahrt fortsetzen.

PSZ

 

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