Arbeit und Soziales

real & die Realitäten

Wie geht`s weiter mit dem größten Einkaufsmarkt in Pritzwalk-Nord? …

Der real-Markt macht zu! Real ist schon zu! Real macht bald dicht! Es ist mal wieder ein wildes Tratschen und Spekulieren überall zu vernehmen. Diesmal geht`s um die Zukunft des größten Einkaufsmarktes in Pritzwalk-Nord. Seit vielen Jahren ist der real-Markt ein Zentrum, nicht nur für den allwöchentlichen Einkauf und eine ganze Reihe von dort erhältlichen Dienstleistungen, nein auch als Treffpunkt für viele Pritzwalkerinnen und Pritzwalker. Manch einen sieht man gar täglich dort.

Wenn es um eine eventuelle Schließung eines solchen Marktes geht, dann redet natürlich jeder mit – egal ob er die winzigste Ahnung von der wirklichen Situation hat, oder eben nicht.

Der Markt wird aller Voraussicht nach nicht schließen! Punkt! Ob er unter einem anderen Namen weiter existiert, ob es ein real bleibt … ganz klar ist das noch nicht.

Die Marke real gehört bisher zur METRO-Gruppe. Nach acht gescheiterten Verhandlungsrunden um einen neuen Tarifvertrag mit der Gewerkschaft ver.di kündigte real an, die METRO Services GmbH in die real GmbH umzubenennen und ihr Geschäft abzuspalten, um nicht mehr an ver.di gebunden zu sein. Als Grund gab real an, damit „wettbewerbsfähige Entgeltstrukturen“ zu schaffen. (Quelle: Wikipedia). Das heißt auf Kapitalisten-Deutsch: Die Löhne der Beschäftigten sollen möglichst gering gehalten werden.

Am 13. September 2018 gab die Metro AG in einer Pflichtmitteilung der Börse bekannt, die real-Märkte verkaufen zu wollen. Zwei Bieter, die Kontakt zum Unternehmen Kaufland der Schwarz-Gruppe haben, sollen in der engeren Wahl stehen. Aktueller Stand? Unbekannt.

Damit könnte auch aus dem Pritzwalker real ein Kaufland werden, oder ein neuer Eigentümer belässt es beim Namen.

Fest steht nur eines: All die Gerüchte um eine Schließung des Marktes verunsichern nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die es so schon schwer genug haben. Auch die vielen fleißigen und zumeist recht erfolgreichen eigenständigen kleineren Geschäfte im Haus planen weiter am Standort.

Egal wie das Einkaufszentrum einmal heißen wird, wichtig ist dessen Fortbestand, ordentlich bezahlte Arbeitsplätze und eine sichere Zukunft der Dienstleister vor Ort. Man sieht sich also auch weiterhin im Gewerbegebiet Nord!

PSZ

 

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