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Zugunglück bei Neuhausen/Pritzwalk – ein Schwerverletzter

Am frühen Abend des heutigen Donnerstags, gegen 17.15 Uhr, kam es am Bahnübergang bei Neuhausen zu einer folgenschweren Kollision zwischen einem Triebwagen der Bahngesellschaft HANS auf der Strecke zwischen Kyritz und Pritzwalk und einem Elektro-Fahrzeug der Post. Bei einem frontalen Zusammenstoß wurde das Post-Fahrzeug zerrissen, der Fahrer sehr schwerst verletzt.

Die PRITZWALKER STADTZEITUNG sprach schon kurz danach mit Zeugen der Szenerie. Demnach handelt es sich bei dem verunfallten Fahrer um einen neuen Mitarbeiter der Post. „Er war vor fünf Minuten noch bei mir in Sarnow und hat eine Lieferung abgegeben.“ meinte einer der Zeugen. Minuten vor dem Unfall erledigte er in Sarnow seine beruflichen Pflichten. Das Post-Fahrzeug wurde beim Zusammenstoß mit dem Triebfahrzeug der Bahn in mehrere Teile zerrissen. Sie lagen verstreut auf dem umliegenden Acker.

Zum Unfallort wurden die Feuerwehren aus Pritzwalk, Beveringen, Kemnitz und Sadenbeck gerufen. Weiterhin waren Rettungskräfte, ein Rettungshubschrauber, Notärzte, die Polizei, der Stadtbrandmeister, der Notfallmanager der Bahn und Einsatzkräfte des Schienennetzbetriebers.

Die Feuerwehr kümmerte sich um die technische Sicherstellung der Strecke und des verunfallten E-Fahrzeuges. letzteres wurde anschließend von einer Spezialfirma geborgen.

PSZ aktuell / Fotos (3): FFW Pritzwalk

 

Hier die ergänzende Polizeimeldung vom 12.04.:

Kollision am Bahnübergang

An einem unbeschrankten Bahnübergang in der Nähe von Neuhausen kam es gestern gegen 17.30 Uhr zu einer Kollision mit einem Triebwagen und einem Lieferwagen mit Elektroantrieb. Der 32-jährige Prignitzer Zugführer hatte eine Gefahrenbremsung eingeleitet, konnte den Zusammenstoß mit dem Lieferwagen jedoch nicht verhindern. Der 31-jährige deutsche Fahrer des Elektroautos wurde schwer – jedoch nicht lebensbedrohlich – verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Zugführer und die sechs Fahrgäste blieben unverletzt. Sie konnten ihre Reise mit angeforderten Taxis fortsetzen. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro.

Quelle: PD Nord

 

 

 

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