Feuerwehr

Prignitz hat die viertgrößte Jugendwehr im Land

Der Kreisjugendfeuerwehrtag bot viele Gelegenheiten, sich über verschiedene Themen auszutauschen, hier auch mit Landrat Torsten Uhe (4.v.l.). Foto: Landkreis Prignitz

Im Landkreis sind 885 Jugendliche in 78 Jugendfeuerwehren aktiv … 

Kreisweit gehören derzeit 885 Jugendliche zu den 78 Jugendfeuerwehren des Landkreises. Damit ist die Kreisjugendfeuerwehr Prignitz der viertgrößte Verband in der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg.

Zum Kreisjugendfeuerwehrtag, der am Samstag in Wittenberge stattfand, waren 49 Delegierte aus den Kommunen des Landkreises Prignitz gekommen, um über die Zukunft der Jugendfeuerwehren mitzubestimmen. Alle vier Jahre findet der Kreisjugendfeuerwehrtag statt, um Rückschau zu halten und das weitere Vorgehen abzustimmen.

Der stellvertretende Kreisjugendwart Stefan Fuchs konnte zahlreiche Gäste begrüßen. Zu ihnen gehörten der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Werner-Siegwart Schippel, Landrat Torsten Uhe, Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann, Kreisbrandmeister und Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Holger Rohde sowie der stellvertretende Landesjugendwart Jan von Bergen.

Stefan Fuchs berichtete über die umfangreiche Arbeit der Kreisjugendfeuerwehr Prignitz. „Die Kreisjugendfeuerwehr Prignitz ist gut aufgestellt. Wir konnten in den letzten vier Jahren unseren Mitgliederstand halten, teilweise sogar ausbauen. Erfreulich sind da Neugründungen von Jugendfeuerwehren wie zum Beispiel in Kletzke im Mai 2015 oder in Pirow im April 2016. Ein starkes Pfund dabei sind auch die Kinder in der Jugendfeuerwehr, in vielen Jugendfeuerwehren als Floriangruppen bezeichnet“, resümierte er.

516 Jungen und 369 Mädchen engagieren sich im Alter von 6 bis 18 Jahren in den Jugendfeuerwehren.

Insgesamt hat die Kreisjugendfeuerwehr Prignitz mehrere tausend Stunden in die Jugendfeuerwehrarbeit im Landkreis investiert. Hier ist ein deutlicher Anstieg der Stunden zu verzeichnen. „Ein Zeichen dafür, dass etwas los ist in den Prignitzer Jugendwehren“, meint Fuchs. Die Stunden für die Jugendarbeit gliedern sich dabei in die verschiedensten Themenbereiche wie die normalen Übungsdienste, Zeltlager, Wettbewerbe und unter anderem Natur- und Umweltschutz.

Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes war eigens angereist, um eine hochkarätige Ehrung vorzunehmen. Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann erhielt aus seinen Händen die Brandenburger Feuerwehr-Ehrenmedaille als Würdigung für besondere Unterstützung bei der Arbeit der Feuerwehren und ihrer Verbände. „Es ist eine Premiere. Denn diese Ehrenmedaille wird heute hier zum ersten Mal verliehen.“ Dr. Oliver Hermann hat stets nicht nur ein offenes Ohr für die Belange seiner eigenen städtischen Feuerwehren, sondern setzt sich auch als Vorsitzender des Brandenburger Städte- und Gemeindebundes für die Freiwilligen Feuerwehren ein, so die Begründung.

Landrat Torsten Uhe bedankte sich bei allen Jugendfeuerwehrwarten, Betreuern und Mitgliedern der Jugendfeuerwehren für ihr ehrenamtliches Engagement, das den Zusammenhalt in den Orten maßgeblich prägt.

Zum neuen Kreisjugendwart wählten die Delegierten für die nächsten vier Jahre Stefan Fuchs. Stellvertreter sind Mario Brandt, René Frey und Jan Kiewert.

Quelle: Landkreis Prignitz

 

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