Kommunales

Schillerstraße: Abriss beginnt schon im Februar

Schon lange haben WBG und Stadt vor den Block Schillerstraße 34-38 abzureißen. Bereits vor einigen Jahren gab es entsprechende Bestrebungen. Dann kam die Flüchtlingskrise und auch Pritzwalk brauchte schnell Wohnraum für die Neubürger. Deshalb verschob sich der Rückbau erheblich. Jetzt ist dieser Wohnraumbedarf nicht mehr so gravierend und man kann zur Tat schreiten. Für den Rückbau nicht mehr vermietbarer Wohnungen können WBG bzw. die Stadt Fördergelder in Höhe von 100% der Kosten bekommen. Das erleichtert die Sache ungemein. Diese Summen werden aber nicht mehr ewig zur Verfügung stehen.

In der Bevölkerung gab und gibt es eine Menge Kritik am Abriss von Wohnraum an dieser Stelle. Man könne doch noch etwas daraus machen. Wie der zuständige Amtsleiter Halldor Lugowski aber zu verschiedenen Anlässen ausführte ist das nicht so einfach getan, wie gesagt. Man habe es ernsthaft geprüft, entsprechende Arbeiten wären aber äußerst kostspielig. Die Schätzungen für Pritzwalk für das Jahr 2030 sagen voraus, dass dann 500 – 1.000 solcher Wohnungen im Stadtgebiet von Leerstand betroffen seien. Der Bevölkerungsrückgang, bedingt auch durch nach jahrelangen Abwanderungsbewegungen aus unserer Region, ist in jedem Fall irreversibel. Es sind einfach nicht die Kinder und zukünftigen Eltern da, die einen solchen Bedarf anmelden könnten. Neue Ideen für einen interessanten Wohnort Pritzwalk sind natürlich immer gefragt. Ein Wohnungsbedarf in den betreffenden Größenordnungen wird sich daraus aber wohl nicht entwickeln.

Mit dem Block 34-38 werden nun 50 WE abgerissen. Noch in diesem Februar will man mit der Entkernung beginnen. Später folgt der Komplettabriss. Die letzten sind im Januar ausgezogen. Bis zum Juni soll der Abriss des Blocks  abgeschlossen sein. Ab Winter 2019 geht es dann auch der Schillerstraße 27-31 an den Kragen. Auf beiden neu gewonnen Flächen soll vorerst eine Grünfläche entstehen. Was dort letztendlich entstehen kann, will man im Anschluss klären.

PSZ

 

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