Jugend

Befreiungsschlag gelungen – FHV siegt in Wittstock!

Ein Teil der Pritzwalker Fans.

Jetzt geht`s los!

Wittstock im Angriff.

… und der FHV trifft. 1:0 durch Paul Telschow!

Das wird natürlich bejubelt.

Freistoß aus gefährlicher Position. Tony Schulz steht bereit. Ausführen wird aber Matze Altenburg. Video siehe unten!

 

Kevin Berlin schlägt eine gefährliche Freistoßflanke für Hansa herein.

Pritzwalker Konter in der Schlussphase: Fast hätte es geklappt.

Die Fans feiern den Auswärtssieg! Video siehe unten!

… und die Mannschaft jubelt natürlich auch. Gut gemacht Jungs!

 

 

Das Wasser stand dem FHV in der Fussball-Landesliga bis zum Hals. Tabellenletzter! Ein Befreiungsschlag war bitter nötig – und genau das haben die Männer des FHV am Samstag getan! Es ging zum Regionalderby nach Wittstock. Eine Paarung mit langer, sehr langer Geschichte und zumeist heftigen Emotionen.

Die Fußballer des FK Hansa Wittsock waren, genau wie Pritzwalk, mit höheren Ansprüchen in die Saison gestartet. Beide sind durch die bisherigen Ergebnisse ernüchtert und finden sich im unteren Tabellendrittel wieder. Umso mehr Bedeutung hatte dieses Derby.

Der Pritzwalker FHV war geschwächt durch die doch wohl längerfistige Fußverletzung der Abwehrspezialisten Marcus Niemann. Er hatte sich äußerst tapfer gezeigt und nach einem Haarriß im Fuß nach dem Spiel gegen Premnitz immer im Interesse der Mannschaft weiter gemacht. Jetzt ging es nicht mehr. Für ein paar Wochen fällt er wohl aus. Mit einem dicken Gippsverband stand er an der Linie und wollte seine Mannschaft wenigstens verbal unterstützen.

Auch gut 50 Pritzwalkerinnen und Pritzwalker aller Altersgruppen waren zur Unterstützung unserer Mannschaft mitgereist. Bei rund 220 Zuschauern insgesamt zeigten die Dömnitzstädter damit eine richtig gute Präsenz! Und man hörte sie auch: „Wir kommen aus Pritzwalk und nicht aus Italien. Wir haben die größten …“ klang es durch die Arena.

Das Spiel begann abwartend auf beiden Seiten. Man wollte nichts riskieren. Pritzwalk war taktisch richtig gut aufgestellt. Mann verblüffte die Witstocker mit einer sehr flexiblen Formation.  Der Ballverteiler Tony Schulz spielte diesmal zentral im Angriff, Paul Telschow stand ihm als Anspielstation in der Sturmspitze zur Seite. Mathias Altenburg ließ sich diesmal weiter nach hinten fallen und überraschte die Hansa-Abwehr dann öfter mit seinen schnellen Vorstößen aus dem Mittelfeld. Das war klug! Co-Trainer Silvio Münch sprang zwar manchmal frustriert von der Bank auf, insgesamt waren er und Trainer Ronny Roth aber wohl zufrieden mit ihrem Team.

Schon nach 14 Minuten gelang einer der wirklich guten Durchbrüche der zweikampfstarken Mittelfeldspieler und diesmal saß der Pass – auch wenn es erst der zweite oder dritte Abschlussversuch war. Youngster Paul Telschow machte das Ding! So lief es und war sehr gefällig anzuschaun! Der FHV führte also nach 14 Minuten 1:0. Hansa Wittstock ließ sich aber nicht entmutigen und wurde zunehmend aggressiver. Es war der hochmotivierte und blitzschnelle Ex-Meyenburger Kevin Berlin, der immer wieder Unruhe in Pritzwalks Abwehr brachte.

Wittstock ließ nicht locker. Schon nach 20 Minuten war die Pritzwalker Führung futsch! Diesmal hatte sich Kevin Berlin durchgesetzt und das 1:1 besorgt.

Drei Minuten vor der Pause starteten die „Alten“ des FHV um Matze Altenburg und Tony Schulz wieder einen klugen Konter. Der Ball flog von links in den Strafraum und im zweiten, dritten Zupacken bugsierte Nico Trenner den Ball irgendwie ins Wittstocker Tor. 2:1-Führung für den FHV. Das gab etwas Ruhe.

Nach dem Wechsel wollte es Hansa Wittstock nocheinmal wissen. Sie verstärkten den Druck auf die Gästeabwehr. Trotz einiger vielversprechender Chancen stand letztendlich immer noch ein Pritzwalker Bein im Weg oder ein Abwehrspieler köpfte das Leder aus der Gefahrenzone. Mit zunehmendem Offensivgeist der Wittstocker war natürlich mehr Raum für Konter des FHV. Es gab noch einige Möglichkeiten „den Sack zu zu machen“. Die beste Chance vergab der eingewechselte Nico Steffen fünf Minuten vor dem Ende. Er scheiterte allerdings an der sehr guten Reaktion des Hansa-Schlußmanns Kevin Apitz, der an diesem Tag mit etlichen erstklassigen Paraden eine deutlichere Niederlage seines Teams verhinderte.

Der Schiedsrichter ließ unverständlich lange nachspielen. Dann war es aber geschafft: Auswärtssieg! Genau das sangen die Pritzwalker Fans dann auch. Drei wichtige Punkte – nicht nur für die Tabellenposition – sondern auch für die Mannschaftsseele! Leistung und Ergebnis gaben Anlaß dazu den Kopf wieder höher zu heben. Der FHV übergab damit den letzten Tabellenplatz an den Perlebergern, die 0:4 in Velten verloren. Der bisher verlustpunktfreie RSV Eintracht verlor überraschend beim FSV Babelsberg 74, bleibt aber klar an der Spitze.

Am Samstag, dem 10.11. um 14 Uhr kommt das gute Team aus Ahrensfelde nach Pritzwalk. Der FHV kann optimistisch in die Partie gehen, auch wenn der Gast und Tabellenvierte sicher favorisiert ist.

Der Pritzwalker FHV spielte mit folgender Aufstellung:

Boldt; Rohde, Vogt, Ortlieb; Zerbian, Eßmann, Altenburg (90. Otto), Arndt, Schulz; Telschow (68. Hannes Dura), Trenner (77. Steffen),

 

Ergebnisse und Tabelle hier >>

Hartmut Winkelmann / Fotos (10) / Videos (2)

 

Hier gehts zu den Videos:

 

 

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