Geschichte

Der „Pritzwalker Bierkrieg“

Zu den Spendernamen auf einem der Gründungssteine des Bismarckturmes gehört die „Pankgrafschaft von 1381 Berlin“. Dazu hatte Wolfgang Simon erbauliches zu berichten. Dieser Karnevalsclub aus der Hauptstadt hatte den damaligen Pritzwalker Brauereibesitzer Schraube herausgefordert. Werde man nicht ausreichend mit Freibier versorgt, würde man der Stadt „die Fehde“ erklären. Die spaßig gemeinte Kriegsdrohung ließ Herr Schraube nicht auf sich sitzen. Er stiftete mehrere Fässer Freibier für die „Pankgrafen“. Eine Legende aus dieser Zeit (um 1900) berichtet, dass Schraube selbst vor den angereisten Herren zwei Liter seines Bieres in einem Zug geleert habe und nun die Berliner aufforderte es ihm gleich zu tun. Kurzum: Es wurde ein infernalisches Gelage! Einige der Herren aus der Großstadt sollen am nächsten Tag nicht in der Lage gewesen sein den Zug zur Rückreise zu besteigen! Einige Jahre später beteiligte sich der Verein in dankbarer Verbundenheit an den Baukosten für den Turm. So ging es zu im „Pritzwalker Bierkrieg“ zur vorletzten Jahrhundertwende.

Hartmut Winkelmann

 

 

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