Familie

Welche Chancen gibt es für einen sicheren Radweg nach Beveringen?

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel nimmt die Liste mit 740 Unterschriften für den Radwegbau von Jette und Sarah Bücher sowie Sebastian Krause entgegen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Die 10jährige Jette Bücher hatte vor Kurzem eine stattliche Liste mit 740 Unterschriften für einen sicheren Radweg zwischen Beveringen und Pritzwalk an den Bürgermeister Thiel übergeben. Jette und die anderen Unterzeichner setzen sich für eine Verbesserung der jetzigen Situation ein. Für Radfahrer ist es bislang ein gefährliches Unterfangen auf dieser Strecke voran zu kommen.

Die Stadtverordneten befassten sich jetzt in der gemeinsamen Sitzung von Stadtentwicklungsausschuss und Ordnungsausschuss mit dem Problem. Die Verwaltung hatte den Ist-Zustand für weitere Entscheidungen dokumentiert. Schwierig wird eine vernünftige Lösung, da die einzelnen Straßenteile sich in unterschiedlicher Verantwortung befinden. Die Fahrbahn gehört der Stadt in der Innenstadt bis zum Abzweig nach Beveringen, ab dort ist der Landesbetrieb für Straßenbau zuständig.

Auf eine Anfrage der Stadt zeigte dieser Landesbetrieb wenig Interesse an einer zügigen Lösung im Sinne der Radler. Ihr eigener Straßenteil werde in ein paar Jahren höchstwahrscheinlich herabgestuft (dann wohl zu einer Kreisstraße) und man habe deshalb wenig Interesse an einer weiteren Investition.

Ein weiteres Problem stellt die sehr unterschiedliche Straßenbreite dar. Sie schwankt zwischen 4,40m und 6,70m. Eine durchgehende Beplanung ist da schwierig. Platz für einen zusätzlichen Radweg ist nicht vorhanden. Es müßte extra angrenzendes Land aufgekauft werden. Jean Duwe, Stadtverordneter der FDP, brachte eine Variante mit einer gestrichelten Linie auf der Fahrbahn zur Kennzeichnung einer radspur ins Gespräch. Andernorts würde man das so machen. Christian Kenzler (ebenfalls FDP) meinte, dass man über einen generellen Neubau der Freyensteiner Chaussee nachdenken müsse, da hier ja immerhin mit dem Zahnradwerk, dem Landhandel und der Bildungsgesellschaft wichtige Einrichtungen bestehen würden.

Man einigte sich darauf, dass die Verwaltung zur nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses verschiedene Möglichkeiten für die Schaffung eines Radweges und die Erfahrungen anderer Kommunen in dieser Frage prüfen werde.

HW

 

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