Familie

Bald gibt es ein Wohngebiet „Am Birkenwäldchen“

Der erste Bauabschnitt mit dem Wasserturm und 7 weiteren Eigenheimen.

Es bedarf einer Menge planerischer Vorarbeit, bis man neue Baugrundstücke für Eigenheime ausweisen kann. Bedarf gibt es in Pritzwalk genug. Junge Familien wollen sich ein eigenes Zuhause schaffen und bevorzugen eine Lage nahe der Stadt. Die verbleibenden Altbauten in der Innenstadt sind leider zumeist schon in einem fortgeschritten rudimentären Zustand. Da will kaum einer der jungen Leute ran. Lieber baut man ein Eigenheim auf „grüner Wiese“. Freie Parzellen dafür gibt es eigentlich nur noch in den Ortsteilen, speziell in Falkenhagen.

Um das Angebot zu erweitern haben die Stadtverordneten bereits mehrere Planungshürden für die Neuausweisung von über 30 Grundstücken für den Wohnungsbau im südlichen Teil der Stadt, östlich der Havelberger Straße, rings um den alten Wasserturm, genommen. Jetzt muß die ursprüngliche Planung für den ersten Teil mit 7 Grundstücken auf Grund eines Einspruches des Landkreises neu angegangen werden. Es steht ein Beschluss für eine 2. Offenlage und Beteiligung der sogenannten „Träger öffentlicher Belange“ (TÖB) an. Nun wird mit vorerst 5 Eigenheim-Grundstücken im ersten Entwicklungsabschnitt geplant. Damit wird der Rahmen einer schnellstmöglichen Umsetzung ausgeschöpft. Später folgen die anderen Baugrundstücke nach.

In einer zweiten Beschlussvorlage wird ein Bebauungsplan für das „Wohngebiet Am Birkenwäldchen“ (das gesamte für den Eigenheimbau zu entwickelnde Gelände, siehe farbige Karte) behandelt. Auch dies ist wieder eine notwendige baurechtliche Grundlage.

Insgesamt sollen etwa 35 Einfamilienhausgrundstücke bereitgestellt werden. Die ca. 160x45m große ehemalige Rübenlagerfläche im Süden des Planungsgebietes wird entsiegelt, d.h. die jetzige Betonplatte wird zurückgebaut. Bestehende Großbaumstrukturen im Bereich werden erhalten. Keine Gefahr besteht für die bestehenden Kleingärten. Sie werden als solche im Flächennutzungsplan festgeschrieben.

Das gesamte Planungsgebiet zwischen Havelberger und Kyritzer Straße.

Westlich der Havelberger Straße wird keine Bebauung erfolgen. Diese Fläche wird für eine landwirtschaftliche Nutzung vorgehalten (hellgrüne Fläche links). Die zukünftigen Hausbesitzer werden sich freuen, behalten sie doch einen unverbauten Blick auf die Landschaft.

Die Beschlussentwürfe haben den Stadtentwicklungs- und Ordnungsausschuss ohne Beanstandungen passiert. Jetzt folgt eine weitere Beratung im koordinierenden Hauptausschuss und abschließend die Beschlussfassung in der SVV am 19.09..

Die Schaffung des notwendigen Baurechtes soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Damit könnten dann die ersten Grundstücksverkäufe an der Havelberger Straße noch zum Jahresende erfolgen. Es gibt bereits eine Reihe von Bewerbern. Die Vergabe erfolgt durch die Stadtverwaltung nach der Reihe des Eingangs der Anträge. Die Stadtverordneten legten großen Wert darauf, dass nicht wieder private Projektentwickler oder Makler dazwischen geschaltet werden. Das ist sicher im Interesse der künftigen Bauherren.

PSZ

 

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