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Hofbräu aus Pritzwalk – Da braut sich was zusammen!

 

Von der ehemals großen Pritzwalker Brautradition ist nicht viel geblieben. Die ehemalige Brauereiausrüstung aus Pritzwalk produziert seit Jahren hervorragendes Bier in Westafrika. Nur einer hält die Braukunst bei uns in der Stadt noch hoch – Rico Knorr aus Buchholz in der Hausbrauerei seines überaus erfolgreichen Hotels und Gasthauses „Prignitzer Hof“.

In seinem Schritt für Schritt zu einem wirklichen kleinen gastronomischen Juwel ausgebauten Haus gibt es eine Menge beeindruckender Angebote. Im Restaurant mit einer umfassenden Karte werden leckere Schnitzelgerichte unterschiedlichster Art angeboten – man nennt sich nicht umsonst „Schnitzelschmiede“.

Das Übernachtungsangebot umfasst 4 Einzel, 14 Doppel- und 3 Mehrbettzimmer. Die hauseigene Bowlingbahn ist ein vielgenutztes Highlight.

Das Herz ist aber wohl die Hausbrauerei. Stolz gibt Inhaber Rico Knorr seinen Produkten den Namen „Prignitzer Hofbräu“. In der Gasthausbrauerei steckt unheimlich viel Engagement des Eigentümers, Schon länger war es sein Traum eigenes Bier zu produzieren. Es sollte etwas eigenes, ganz spezielles sein. Und das ist ihm gelungen! Eine Verkostung der aktuellen Sorten ist absolut empfehlenswert. Für jeden Biergeschmack ist etwas dabei: Helles, Dunkles und neuerdings sogar das legendäre Pritzwalker „Wolfsblut“ nach originalem Rezept. Rico Knorr würde sein Brauereiangebot gerne ausbauen, Die technischen Voraussetzungen dafür wären vorhanden. Leider wiehert hier der Amtsschimmel: Es fehlen angeblich einige Parkplätze!

Der Ausbau dieses einzigartigen Erfolgskonzeptes „Prignitzer Hof“ im Pritzwalker Ortsteil Buchholz müsste doch für jeden Verantwortungsträger von größtem Interesse sein. Der rege Zuspruch zu den dortigen Angeboten, eine Vielzahl von auswärtigen Gästen, selbst aus dem Ausland (siehe Interview), spricht eine deutliche Sprache. Dringend sollte sich auch die Stadt bemühen, hier hilfreich zur Seite zu stehen.

Hier erlebt man einen lebendigen Teil der Pritzwalker Brautradition – schade das man dies nicht durch eine Präsentationsmöglichkeit für den „Prignitzer Hofbräu“ im Rahmen der Museumsreihe zum Thema Bier gewürdigt hat. Aber das lässt sich ja nachholen!

HW

 

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Rico Knorr im Interview

Herr Knorr, in Ihrem Haus findet der Gast eine Vielzahl von Angeboten. Wie werden sie angenommen und gibt es einen „Favoriten“?

Ein Favorit ist schwer zu benennen. Unsere Angebote werden sehr gut angenommen, je nach Interesse unserer Gäste.

 

Sie haben auch oft Besucher aus Skandinavien. Wie kommt das?

Da wir Familienzimmer anbieten können und über Buchungsportale zu finden sind, haben wir in der Saison sehr viele skandinavische Gäste. Auch die Brauerei ist ein Buchungsfaktor, wie wir in Gesprächen mit den Gästen in Erfahrung bringen konnten. Nicht selten wird das erste Hausbier noch vor dem Check In bestellt!

 

Jetzt stellen Sie auch das legendäre Pritzwalker „Wolfsblut“ her. Wie kam es dazu?

Als ich mit dem Bierbrauen anfing, hatte ich schon mit dem Gedanken gespielt das Wolfsblut zum Leben erwecken zu können. Ich wandte mich an Herr Specht als altem Brauereifachmann und er teilte mein Interesse. Er überließ mir die Rezeptur und die ersten Chargen brauten wir gemeinsam.

 

Die Brauerei ist ein wirklicher Renner. Gibt es gerade besondere Angebote „aus dem Fass“?

Derzeit sind unser Helles, Wolfsblut und Schwarzes Schaf vom Fass im Angebot. Unsere Kapazitäten lassen zur Zeit keine weitere Sorte zu.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

PSZ

 

 

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