Familie

Teilweise gut gespielt – am Ende Prügel bezogen

 

Au Mann, das war am Ende schlimm! Das im ersten Landesliga-Punktspiel gegen den heißesten Aufstiegsfavoriten RSV Eintracht 1949 aus Teltow-Stahnsdorf nicht so viel zu holen sein würde, war schon vorher klar. Das Endergebnis war dann aber doch ernüchternd. 0:8 – und damit schlimmer als im Landespokalspiel gegen den Regionalligisten SV Babelsberg 03 – ging die Pritzwalker Mannschaft unter.

Die Heimmannschaft spielte anfangs richtig gut mit – kombinierte, spielte schnell und direkt. Nach ersten guten 30 Minuten geriet der Pritzwalker FHV wahrlich in einen „Angriffsrausch“. Nach anfänglicher Sturmphase des Favoriten fand die Heimmannschaft zu ihrem Spiel. Der RSV aus dem Berliner Umland staunte nicht schlecht, als der FHV ordentlich gegen hielt. Zwischen den den Minuten 30 und 32 hatten die Pritzwalker drei bis vier richtig gute Chancen auf den Führungstreffer. Das war ansehnlich! Leider ohne Torerfolg.

Direkt danach schlug der RSV Eintracht routiniert zu. Zwei Treffer in kürzester Zeit stellten den Spielverlauf auf den Kopf. Am Ende zählte aber die Konsequenz. Chancenausnutzung pur. Besonders Eintrachts Nummer 11, der junge linke Flügelstürmer, machte der Heimmannschaft ein ums andere mal richtig Probleme. Groß und schlacksig aussehend, war er durchsetzungsstark und flink unterwegs. Marcus Niemann kämpfte tapfer, wurde aber oft allein gelassen. Schade, das die Pritzwalker Trainerbank auf diese Bedrohung nicht reagierte.

Der FHV, diesmal urlaubsbedingt ohne Stammkeeper Marcus Boldt agierend, wurde schon nach wenigen Minuten von einer Angst befreit: Ersatztorhüter Damerius, zu Saisonbeginn aus Sadenbeck zum Verein gekommen, brachte im FHV-Tor eine sehr ordentliche Leistung. „0:8 – was soll da an dem Torhüter gut gewesen sein?“ meinte ein wenig fachkundiger Typ am Abend. Totaler Quatsch! Keines der Pritzwalker Gegentore war dem Tormann anzurechnen!

Traurig war nur der Zusammenbruch der Pritzwalker in Halbzeit zwei. Hieß es zur Pause noch erträglich 0:2, gabs am Ende ein 0:8. Natürlich musste man gegen den Aufstiegsfavoriten RSV Eintracht mit einer Niederlage rechnen – aber nicht so! Schon wenige Minuten nach dem Wechsel schien der FHV nicht recht auf dem Platz zu sein. Das 0:3 war ein Geschenk der Abwehr an den Gegner. Danach kam wenig aus FHV-Sicht. Das Endergebnis fiel sicher für die Leistung der Pritzwalker viel zu hoch aus. Es zeigt allerdings, welcher Wind auf unser Team in der neuen Saison wartet. Der FHV belegt nach dem ersten Spieltag unbestritten den letzten Tabellenplatz. Besser geht immer FHV!

Erster Tabellenführer ist – welch Wunder – der RSV Eintracht. Für den FHV wird es wohl eine schwerere Saison, als mancher es sich wünscht. Schon am kommenden Samstag, dem 1.9., um 15 Uhr geht es weiter mit einem nächsten Heimspiel gegen den SV Zehdenick. Auch kein einfacher Gegner!

Ergebnisse und Tabelle hier >>

HW

Pritzwalker FHV 03: Marcus Damerius, Martin Rohde, Norman Will, Marcus Niemann, Franz Arndt, Nico Trenner, Tony Schulz, Patrick Ortlieb, Mathias Altenburg, Jan Eßmann, Hannes Dura – Trainer: Norman Will – Trainer: Ronny Roth

RSV Eintracht 1949: Ken Straße, Chris David Ring, Dominik Kruska, Artur Kowalczyk, Tim Schönfuß, Lennart Buchholz, Tobias Lietz, Torben Neubauer, Dennis Paul, Julian Rauch, Alexander Möhl – Trainer: Patrick Hinze

Schiedsrichter: Robert Reinhardt – Zuschauer: 57

Tore: 0:1 Artur Kowalczyk (33.), 0:2 Dennis Paul (34.), 0:3 Alexander Möhl (46.), 0:4 Dennis Paul (67.), 0:5 Levi Böttcher (73.), 0:6 Julian Rauch (80.), 0:7 Artur Kowalczyk (86.), 0:8 Tobias Lietz (90.)

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