Arbeit und Soziales

Katatstrophenschutzeinheit steht in Pritzwalk bereit

Man hofft ja immer, dass diese Leute nicht zum Einsatz kommen müssen – für den Notfall stehen sie aber bereit. Im Rahmen seiner Sommerreise besuchte der Landtagsfraktionschef der SPD Mike Bischoff in dieser Woche auch die Katastrophenschutzeinheit des DRK in Pritzwalk. Stationiert am Giesensdorfer Weg gewährleisten sie professionell ihre Einsatzbereitschaft für den Ernstfall. Das könnte ein größerer Unfall auf der Autobahn, ein Zugunglück, ein ausgedehnter Waldbrand oder ein wetterbedingter Notfall sein. Man mag sich das nicht ausmalen – komplett ausschließen kann man es aber nicht und vorbereitet ist man hier offensichtlich.

Die Landtagsabgeordnete Ina Muhß (SPD) merkte an, dass Feuerwehr und Polizei öfter im öffentlichen Focus stehen, der Katastrophenschutz weniger. Das sei heute mal anders.

In der Prignitz ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) der Träger des Katastrophenschutzes. Sie nutzten den Besuch des hochrangigen Landespolitikers um ihre Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft zu präsentieren. Auf dem Hof des Gymnasiums wurde alles aufgeboten, was die Katastrophenschutzeinheit zu bieten hat. Neben einem erheblichen Personalaufgebot, von den Fachkräften vor Ort bis zu den Verantwortlichen in Land und Kreis, war alles zu sehen. Auf dem Gelände hatte die Einheit das luftdruckbetriebene Notfallzelt aufgebaut. In ihm würden im Notfall schnell Verletzte behandelt werden können. Ringsherum standen die spezialisierten Einsatzfahrzeuge. Es wurde ein interessanter Einblick in die Möglichkeiten und Fähigkeiten des Katastrophenschutzes geboten.

Ein Katastrophenschutzeinsatz ergebe sich als Abfolge von Alarmierungen, wie der zuständige Sachbereichsleiter des Landkreises Marcus Bethmann berichtete. Je nach Sachlage vor Ort und dem nötigen Einsatz von Rettungskräften ergäbe sich eventuell eine Katastrophensituation. Klar wäre so etwas bei Zugunglücken oder größeren Naturkatastrophen.

Mike Bischoff, erster Mann der SPD-Landtagsfraktion in Potsdam, zeigte sich an den Details interessiert. Ihm lag daran, mit den Mitarbeiterinnen und Verantwortlichen der Einheit ins direkte Gespräch zu kommen. In einem ausgedehnten Fachgespräch wurden die Einsatzvarianten und etwaigen Verbesserungsmöglichkeiten genannt. Dabei wurde betont, das rein personell eine Absicherung des Katastrophenschutzes in Brandenburg wohl gesichert ist. Engpässe gäbe es höchstens bei der Krisenfall-Betreuung von Betroffenen. Hier müßte es erweiterte Kapazitäten geben, wie DRK-Vertreter aus der Landesebene betonten.

Es flößte den Besuchern Respekt ein, was die Katastrophenschützer leisten können. Gut zu wissen, das es sie gibt!

Hartmut Winkelmann / Fotos (5): HW

 

 

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