Jugend

LESERPOST: Es geht um die Zukunft des deutschen Fußballs

Bilder, die das Leben malt: Jogi Löw – Der Schrei.

Nun ist es also amtlich. Unser Fußball-Bundestrainer Jogi Löw macht weiter. Und das nach der jüngsten, so beschämenden Schmach von Russland. Ein historisch einmaliges Debakel. Und das noch als Weltmeister von 2014!

In der Vorrundengruppe sage und schreibe sogar als Letzter, mit nur einem (glücklichen) 2:1-Sieg gegen Schweden und einem Torverhältnis von 2:4 ausgeschieden. Dabei auch noch gegen den 57. der Weltrangliste Südkorea mit 0:2 verloren. Was war nur mit unseren, allesamt hochdotierten und so erfahrenen Weltmeister-Spielern los? Es stimmte in der Mannschaft von vorn bis hinten nichts. Kein stimmiges Teamgefüge, kein Biss und kein Siegeswille waren zu erkennen.

Nunmehr seit 2006 ist Löw Bundestrainer. Etwa zu lange? Seit dem bravourösen WM-Titel von 2014 hatte er ganze vier Jahre Zeit eine schlagkräftige Mannschaft zu formen. Es gelang ihm nicht. Dabei war und ist ein solches Spielerpotenzial auf jeden Fall vorhanden.

Schon im Vorfeld der WM, bei den sogenannten Testspielen, hatte sich Disharmonie im Mannschaftsgefüge mit negativen Spielausgängen angedeutet. Aber auf Testspielergebnisse legt Jogi Löw ja bekanntlich nicht so vierl Wert. Die Quittung folgte zwangsläufig auf dem Fuße. Wäre es bei all diesen Fakten da nicht besser Herr Löw, ihren Hut zu nehmen und damit den Weg für einen Schnitt sowie generellen Neuanfang zu ebnen?

Es muß wieder frischer Wind in die Mannschaft, auch oder gerade mit neuen, jungen Spielern wie z.B. Sane, Brandt, Wagner. Einige ältere, bereits „satte“ Spieler gehören aussortiert. Ob ein in jedem Fall erforderlicher Neubeginn mit diesem „alten“ Trainer gelingt, der so an seinem Posten klebt, wage ich zu bezweifeln. Seine bisherigen Verdienste um die Nationalmannschaft möchte ich hierbei allerdings auch nicht unter den Teppich kehren. Doch geht es hier schließlich um das globale Gesicht und Ansehen des deutschen Fußballs schlechthin, nicht mehr und nicht weniger. Für persönliche Ressentiments sollte es keine Plattform geben.

Harry Stüwe, Pritzwalk

 

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