Familie

Mit viel Engagement für Tiere in Not – Helfen Sie mit!

Ein Zuhause für Tiere in Not  

Auf dem Lottihof leben mittlerweile viele Tiere aus schlechter Haltung, die durch die Behörden beschlagnahmt wurden. Darunter auch sechs Hühner aus einer Kleingartenanlage in Grevesmühlen, die mehrere Tage kein Wasser und Futter hatten, weil der Besitzer in den Urlaub fuhr und niemand um eine Versorgung der Tiere bat. Die sechs Hühner hatten Glück, dass ein Nachbar dies gemeldet hatte und danken es uns auf dem Lottihof mit vielen Eiern.

Der aktion tier Lottihof beherbergt u.a. Pferde, Schweine, Kaninchen, Hunde und viele mehr, die aus einer Notlage heraus (z.B. Beschlagnahmungen) Zuflucht auf dem Hof gefunden haben. Einige bekommen aber auch einfach ihre wohlverdiente Rente, wie beispielsweise die Esel „Lotti“ und „Darwin“, die lange Jahre in einem Berliner Kinderhospiz als Therapietiere eingesetzt worden waren.

Der aktion tier LOTTIHOF ist ein Gemeinschaftsprojekt von aktion tier – menschen für tiere e.V. und dem Lottihof für Kinder und Tiere e.V. Dank der engen Zusammenarbeit ist der aktion tier LOTTIHOF mittlerweile zu einem großen Tierschutzprojekt herangewachsen, bei dem Mensch und Tier voneinander partizipieren. Zahlreiche kleine und große Helfer kommen vor allem am Wochenende auf den aktion tier LOTTIHOF, um etwas über Tiere zu lernen, ihre Gesellschaft zu genießen und natürlich um bei der Versorgung mitzuhelfen.

Auf dem aktion tier LOTTIHOF herrscht ein freundliches, unkompliziertes Miteinander. Wir sind engagierte und aufgeschlossene Menschen, die viel Freude im Umgang mit Menschen und Tieren haben. Durch verschiedene langjährige Berufserfahrungen bringen wir kreative Ideen und Fachwissen mit. Jederzeit freuen wir uns über tatkräftige Unterstützung.

Christine Malert, Inh. des Press-Lotto-Tabak-Geschäftes in Pritzwalk hat auch ein Herz für Tiere in Not.

„Lottihof“ hautnah

Die Kassiererin im Landhandel dachte bestimmt: „Die Frau Malert bereitet sich wohl auf größere Aufgaben vor …“, als ich meine neuen edlen Gummistiefel bezahlen wollte. Da lag sie gar nicht so falsch. Schon lange hatte ich mir vorgenommen zwei Tage auf dem „Lottihof“ mitzuwirken, den ich bisher mit Geld- und Sachspenden unterstützt habe.

Ich wollte die Mitarbeiter, die verschiedenen Tiere und die täglichen Arbeitsabläufe kennen und verstehen lernen, um mir ein genaueres Bild vor Ort machen zu können. Ich wollte so aus erster Hand erfahren, was noch fehlt und dringend gebraucht wird. Außerdem wollte ich mich davon überzeugen, was aus „meiner“ Fundkatze geworden ist. Sie war im letzten August an der Pritzwalker St. Nikolai-Kirche aufgegriffen worden. Ich hatte sie dann beim alljährlichen Hoffest in gute Hände auf dem „Lottihof“ übergeben können. Damals war sie krank, ausgemergelt und hatte ein missgebildetes Ohr.

Dank der Spendengelder aus Pritzwalk konnten die Tierarztkosten bezahlt werden. Jetzt geht es ihr sehr gut und sie hat einen festen Platz auf dem Hof gefunden.

Und dann ging es los: Mitte Dezember kam ich mit einem Kleintransporter voller nützlicher Dinge und der Spendenbox aus meinem Geschäft auf dem „Lottihof“ an.

„Nicht lange schnacken – anpacken!“ hieß die Devise. Die Pferde mussten von der Koppel geholt und gefüttert werden. Keine leichte Aufgabe für jemanden wie mich, der sonst nie mit diesen großen Tieren in Berührung kam! Hinterher fragte ich mich, wer da wohl wen geführt hatte.

Bei dem kalten, matschigen Boden machten sich meine guten Gummistiefel echt bezahlt. Nur an meine Hände hatte ich leider nicht gedacht; die waren inzwischen steif gefroren!

Nach dem Versorgen der Bewohner in der „Muckibude“ – Hasen und Meerschweinchen – nahmen alle Mitarbeiter gemeinsam das Abendbrot ein und werteten den Tag aus.

Die Nacht verbrachte ich in einem Gästezimmer im Kinderhaus, das ansonsten von Schulklassen, Hortgruppen oder Ferienkindern genutzt werden kann.

Am nächsten Morgen begann die Fütterung der Tiere um 7 Uhr. Ich war wieder für die „Muckibude“ eingeteilt sowie für die Esel und Ziegen im „Meckerland“. Nach dem gemeinsamen Frühstück machte ich mich daran die Pferdeboxen auszumisten. Ich hätte nie gedacht, wie anstrengend diese Arbeit ist!

Da an diesem Tag das traditionelle Weihnachtsfest auf dem Hof stattfinden sollte, zu dem wieder zahlreiche Gäste aus der Umgebung erwartet wurden, half ich bei der Vorbereitung mit und brachte mich beim Verkauf der leckeren Speisen und Getränke ein.

Von dem Erlös werden dringend benötigte Anschaffungen getätigt, u.a. Futter für die Tiere (z.B. Heu, Schrot, Mais, Hafer, Gemüse, Trocken- und Nassfutter, Katzenbabyfutter etc.). Aber auch Tierarztkosten müssen beglichen oder technische Hilfsmittel gekauft werden.

Aktuell bemüht sich der „Lottihof“ um die Finanzierung eines Heubedämpfers im Wert von 2.500 Euro. Mit ihm können die im Heu befindlichen Schimmelsporen und Staubpartikel bekämpft werden, die asthmakranken Tieren besonders schwer zu schaffen machen.

Mit dem guten Gefühl etwas bewegt zu haben trat ich die Heimfahrt an. Beim Hoffest im Sommer übernehme ich die Organisation der Tombola. Durch den Verkaufserlös soll viel Geld zusammenkommen. Daher suche ich dringend wertvolle Sachspenden. Haben Sie eine Idee? Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenquittung.

Bei Fragen oder wenn Sie mehr über den „Lottihof“ wissen möchten, wenden Sie sich bitte an mich in meinem Geschäft Presse-Lotto-Tabak in der Pritzwalker Marktstraße oder Sie gehen ins Internet unter http://www.lottihof.org.

Christine Malert

 

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