Arbeit und Soziales

Antrittsbesuch von Kirsten Tackmann beim Pritzwalker Bürgermeister

MdB Kirsten Tackmann bei Bürgermeister Ronald Thiel. Foto: A.König/Stadt Pritzwalk

Dr. Kirsten Tackmann (MdB, Die Linke) nimmt beim Antrittsbesuch in Pritzwalk Anregungen von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel mit …

Um die Bedürfnisse der Stadt Pritzwalk ging es beim Antrittsbesuch der Bundestagsabgeordneten Dr. Kirsten Tackmann beim Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel am Mittwoch, dem 30.Mai. Das Stadtoberhaupt legte dar, dass Pritzwalk als selbstständiges Mittelzentrum anerkannt werden müsse. Die Zusammenarbeit mit Wittstock im kooperativen Mittelzentrum solle auf jeden Fall fortgesetzt werden, betonte der Bürgermeister. „Nur darf es beiden Städten nicht zum Nachteil gereichen, dass sie seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten“, sagte Dr. Ronald Thiel. Es geht vor allem um den Mehrbelastungsausgleich für Kommunen mit Mittelzentrumsstatus in Höhe von 800000 Euro. Diese Summe müssen sich die Städte Pritzwalk und Wittstock teilen, obwohl sie wegen der Entfernung und der Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Landkreisen höhere Ausgaben haben als andere Mittelzentren.

Angesprochen wurde der schlechte Zustand der B 107. „Diese Bundesstraße ist ab Klenzenhof bis Pritzwalk zu schmal für den Verkehr“, sagte Dr Ronald Thiel. Ebenfalls unbefriedigend ist die Situation an der B189 in Kemnitz. „Bundesstraßen sind die Lebensadern der Region“, sagte der Bürgermeister. Es sei daher unbedingt notwendig, sie den Erfordernissen entsprechend auszubauen.

Für die Fachkräftesicherung warb der Pritzwalker Bauamtsleiter Halldor Lugowski. Dr. Kirsten Tackmann nahm die Anregung auf und sagte, dass sie für eine modulare Lehrausbildung eintrete, bei der die Auszubildenden kürzere Wege und weniger Fahrzeit aufwenden müssten.

Die regionale Landwirtschaft muss wieder stärker gefördert werden. Darin waren sich die Bundestagsabgeordnete und der Bürgermeister einig. Eine Landwirtschaft, bei der die eigentliche Arbeit nur noch von Fremdfirmen erledigt werde und die Flächenbesitzer gar keinen Bezug mehr zur Region haben, sei auf Dauer nicht förderlich für die Region. Beide Seiten vereinbarten, die Gespräche fortzusetzen und koordiniert und an Inhalten orientiert für die Region zusammen zu wirken.

PSZ / Stadt Pritzwalk. A. König

 

 

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