Die Linke.Pritzwalk

Wird der Sadenbecker Stausee zurückgebaut? Finanzministerium stellt Kommunen Ultimatum

Von einem unerhörten Brief wurden die Pritzwalker Stadtverordneten durch Bürgermeister Thiel informiert. Mit Datum vom 9.05., eingetroffen am 14.05., teilt hierin eine Unterabteilung des Ministeriums mit, dass der Flachlandspeicher bei Sadenbeck „keine wasserwirtschaftliche Relevanz mehr hätte“ und das Land deshalb den Rückbau für rund 0,4 Mio. Euro anstrebe. Eine Sanierung würde etwa 1,9 Mio. Euro kosten. Zukünftig will sich Brandenburg vollständig aus der Finanzierung zurückziehen. Auch das steht in dem ominösen Brief. Den beiden Gemeinden wird der Termin 25.05. für eine Kaufantscheidung gesetzt.

Der rund 50 Hektar große Speichersee liegt zu einem großen Teil auf dem Gebiet des Amtes Meyenburg, zum kleineren Teil auf Pritzwalker Gelände. Deshalb erhielt das Amt Meyenburg ein gleichlautendes Schreiben aus Potsdam. Die Wasserfläche wurde ursprünglich für landwirtschaftliche Zwecke geschaffen und hat sich im Laufe der Jahre zu einem wichtigen Anziehungspunkt für Naturfreunde und besonders Angler entwickelt. Der Landesanglerverband hatte dem Vernehmen nach die Absicht, das Gewässer zu erwerben, scheute aber vor den Unterhaltungskosten zurück.

Die nun vom Landesministerium gesetzte Frist „ist eine Frechheit“, wie Frank Schröder meint. Er ist Stadtverordneter der Linken in Pritzwalk und Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes Prignitz. Innerhalb von 14 Tagen sollen beide Kommunen eine so relevante Kaufentscheidung fällen. Das ist schlichtweg unmöglich.  „Niemand in der Region will auf den Speicher verzichten. Das wäre ein Riesenverlust für die Bevölkerung der Region“, sagte Frank Schröder gegenüber einer regionalen Tageszeitung.

HW

 

 

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1 reply »

  1. hallo leute, die in potsdam spinnen doch nicht nur die römer.die sollten mal die landesverfassung lesen .naturschutz ist oberstes gebot und nicht finanznutzen unterworfen.natur die weg ist ,die fehlt nicht nur uns sondern auch unseren nachfahren.sie werden uns dafür verfluchen.wer milliarden für einen ber verschleudern kann, sollte ein paar tausender für ein kleines natur paradies übrig haben. das wäre dann wirklich eine investition in die zukunft.vielleicht sollte sich die provienz mal einig sein und potsdam auf das niveau aus der zeit des großen friedrich`s zurückbauen.das wäre doch auch schön die damalige natur für die berliner ausflügler wiederherzustellen.vil spaß beim nachdenken

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