Arbeit und Soziales

Stadt fördert Vereine mehr als bisher

Es war ein Beschluss, dem alle Stadtverordneten nach ausführlicher Vorberatung in den zuständigen Ausschüssen mit Freuden zustimmen konnten: In diesem Jahr werden die Sportvereine in der Stadt mit insgesamt 60.130,44 Euro aus dem öffentlichen Haushalt gefördert. Das ist die höchste Fördersumme seit langem.

21.671,94 Euro davon werden für Investitionen in die sportlichen Anlagen der Vereine ausgegeben. Dazu gehören u.a. die Erneuerung der Umkleideräume undGeräteschuppen des FHV auf dem Platz 2, die Neubeschaffung einer Digitalfunkstation für das Segelflugzentrum am Sommersberg und kleinere Investitionen beim MC Pritzwalker 4×4 1989 e.V. sowie auf dem Sportplatz der SG Einheit Pritzwalk. Ebenfalls wird die Beschaffung einer Rasenplatzberegnungsanlage auf den Plätzen 1 und 2 des FHV gefördert. Alle Fördersummen werden nur anteilig gezahlt. Die Vereine müssen auch Eigenanteile erbringen.

Die hauptsächliche Summe von 38.458,50 Euro wird für die Förderung der Jugendarbeit, die Zuschüsse für Übungsleiter und deren Lizenzerwerb, anteilige Bewirtschaftungskosten von Sportanlagen, kleiner Jubiläumszuwendungen, Zuschüssen für Großveranstaltungen der Vereine u.a. ausgegeben. Inzwischen läuft die Beantragung durch fast alle gemeinnützigen Sportvereine problemlos. Die zuständigen Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung stehen und standen jeweils im Vorfeld gern beratend zur Seite.

Für die Vereine der Wohlfahrtspflege, Kultur und Jugendhilfe werden aus dem Haushalt 2018 insgesamt 6.444,77 Euro ausgegeben. Dazu zählen z.B. Bewirtschaftungskosten für Einrichtungen der  Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und des NLD Streckenthin. Der Prignitzchor, der Heimatverein Steffenshagen, der Kulturverein Schönhagen und der Landfrauenverein erhalten kleinere Geldbeträge für konkrete Vorhaben.

Es ist gut, dass auch in diesem Jahr wieder die wichtige Vereinsarbeit derart gefördert werden kann.

Frank Schröder (Fraktion DIE LINKE) wies als Mitglied des Finanzausschusses darauf hin, dass man in Anbetracht zunehmender Probleme für Vereine durch das reihenweise Wegbrechen von Arbeitsfördermaßnahmen zum Erhalt und Weiterbetreiben von Einrichtungen zukünftig noch mehr Beratungsbedarf entstünde. Er wies darauf hin, dass der Ausschuss in solchen Fällen besondere Problemgespräche anbietet.

PSZ

 

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