Demokratie

SPD: Unmut über die Höhe der Straßenreinigungskosten

Die SPD Pritzwalk informiert in einer Pressemitteilung über die Ergebnisse ihrer letzten Mitgliederversammlung. Unterschiedliche Themen der Kommunalpolitik kamen dabei zur Sprache. Zur Mai-Mitgliederversammlung konnte die Vorsitzende Marlies Ferner mit Luise Glodde erneut ein junges Mitglied im Kreis der SPD Pritzwalk willkommen heißen. Dadurch habe sich die Zahl der Neueintritte seit Jahresbeginn auf fünf erweitert.

Zur Thematik Ehrenamt berichtete Georg Abel von einem ersten Sondierungsgespräch mit einigen Vereinsvertretern. Herausgearbeitet wurden vier Schwerpunkte. Es müsse eine Plattform, eine Art „Ehrenamtsakademie“, geschaffen werden, um auf Anfrage Informationen zu vermitteln zu Themen wie Optimierung von Vorstandsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Fördermittelbeschaffung, Abrechnung von eigenem Aufwand, Verwaltungshilfen, Vereinsgründungsunterstützung u.ä.. Weitere Gedanken seien die Gründung einer kommunalen Ehrenamtsstiftung gewesen, wie es sie schon in Mecklenburg-Vorpommern gäbe, und die Etablierung einer Ehrenamtskarte als Honorierung für herausragendes Engagement im Verein oder anderen Institutionen. Besonderes Interesse habe die Idee gefunden, zweijährig eine Veranstaltung durchzuführen, auf der sich Vereine und Organisationen aus Pritzwalk und seinen Ortsteilen z.B. im Kulturhaus präsentieren könnten, um der Bevölkerung die beachtliche Vielzahl der örtlichen Möglichkeiten vor Augen zu führen. In der direkten Begegnung ließen sich Kontakte knüpfen, um sich als Erwachsener, Jugendlicher oder Kinder ehrenamtlich zu engagieren. Es sollen weitere Sondierungsgespräche folgen auch mit den im Stadtparlament vertretenen Parteien.

In mehreren SPD-Bürgersprechstunden, so Jörg Schilling, sei Unverständnis geäußert worden über die teilweise extreme Erhöhung der Straßenreinigungsgebühren bis zu 143 %, ohne dazu als Betroffener eine Erklärung zu bekommen. Der Unmut habe sich Luft gemacht in einer Sammlung von 30 Unterschriften Unzufriedener, die dem Rathaus zugestellt worden sei. Empört sei man zudem, dass auf diese Eingabe innerhalb von zwei Monaten keine Antwort gekommen sei. Die SPD-Fraktion werde Bürgermeister Dr. Thiel bitten, in einer Bürgerversammlung mit seinem Sachbearbeiter den Betroffenen verständliche Auskunft über die Richtigkeit der Kalkulation zu geben. Dieser hat auf eine entsprechende Anfrage im Hauptausschuss berichtet, das die zuständigen Stadtbediensteten bereits mit einer ganzen Reihe von Betroffenen ausführliche Gespräche geführt haben.

Angesprochen wurde auch Betty Kollhoffs geplante Magisterarbeit zum Hainholz als Naherholungsgebiet, wobei sie mit einem Fragebogen wie in der Waldschule am 1. Mai Pritzwalker Meinungen erfassen möchte.

Abschließend befasste sich die Versammlung mit dem MAZ-Artikel „Ohne Trinkwasser waren kürzlich mehr als 10 000 Menschen in Pritzwalk und Umgebung“, wobei die Aussage stutzig machte „Es sei kaum machbar, eine Stadt von der Größe Pritzwalks beispielsweise Hilfe von Wasserwagen zu versorgen.“ Zu dieser Problematik möchte der SPD-Ortsverein Dietmar Garnatz, den Leiter Trinkwasser, zu einem Gespräch einladen.

Jörg Schilling

 

 

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