Kommunales

Wenn Oma nicht über die Straße kommt – Parken ohne Rücksicht

So stellen manche ihr Fahrzeug ab (Beispielbild).

Eine Unsitte macht sich immer mehr breit in unserer Stadt: Manche Autofahrer haben anscheinend den Teil ihrer Fahrausbildung vergessen, in dem es um die Einhaltung von Parkvorschriften ging. Gerade zu späterer Stunde kann man es an vielen Punkten beobachten. Das eigene Auto wird irgendwo abgestellt. Ein Mindestabstand im Kreuzungsbereich scheint ein Fremdwort zu sein. Besonders schlimm ist das allabendlich in der Dörfelstrasse / Ecke Jahnstraße oder an der Einmündung zur Bahnhofstraße zu sehen. Das diese Ecken auch Fußgänger passieren müssen ist den Parkchaoten offensichtlich egal. Gerade ältere Menschen, vielleicht sogar mit einer Gehhilfe, haben so kaum noch eine Chance sicher auf die andere Fahrbahnseite zu gelangen. Die so schon recht unübersichtlichen Kreuzungsbereiche an der Dörfelstraße werden somit zu einer echten Gefahrenstelle.

Früher waren die Einmündungsbereiche durch weiß gestrichene Gehwegskanten markiert. Da wusste jeder Autofahrer wo das Parken ein „No Go“ war. Diese Art der Kennzeichnung ist leider aus der Mode gekommen und in Zeiten abgesenkter Bordsteinkanten an Fußgängerwegen auch schwer umzusetzen.

Um es auch einmal deutlich zu sagen: Das Finden eines wohnungsnahen Parkplatzes ist in manchen Stadtecken wirklich schwierig. Das erlaubt aber niemandem sich über sämtliche Verkehrsregeln hinweg zu setzen. Erst recht nicht, wenn er dadurch andere behindert. Pritzwalk ist nun auch nicht so riesig in seiner Ausdehnung, dass man unzumutbare Wege laufen müsste. Bequemlichkeit und Rücksichtslosigkeit sind aber in diesen Zeiten im Vormarsch. Nochmal zurück zur Fahrausbildung: Wie hieß nochmal der §1 der StVO? Richtig! „Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme“!

So ist die Vorschrift: 5 Meter freihalten in beiden Richtungen.

Den unverbesserlichen Falschparkern könnte zukünftig aber Ungemach drohen. Das Problem wurde auf der letzten gemeinsamen Sitzung von Stadtentwicklungs- und Ordnungsausschuss angesprochen. Das Ordnungsamt wird nun verschärfter nachschauen – und dann gibt`s „Knöllchen“. Uneinsichtige werden ihren fahrbaren Untersatz dann vielleicht eines schönen Morgens nicht so einfach wiederfinden. „Kostenpflichtig umgesetzt“ heißt der entsprechende Fachbegriff. Wird teuer, Leute! Also lieber vorher nachdenken, bevor man parkt!

HW

 

 

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