Jugend

„Ach du Sch….!“ – wenn Fiffi mal muss

Die Stadt Wien startete eine deutliche Kampagne.

Haufen sucht Herrchen …

„Ach du Sch….!“ Der Ausruf der Frau ließ keine Zweifel aufkommen. Sie war mitten hinein getreten in den Haufen, den Fiffi auf dem Gehweg hinterlassen hatte. Schön zentral, im Zentrum des Fußweges und damit bestens erreichbar für jedes Passantenbein. Nach den Ausmaßen des „Häufchens“ zu urteilen, handelte es sich beim Täter aber eher um einen Brutus oder Hanibal, als um den kleinen Fiffi.

Diese Begebenheit kommt Ihnen bekannt vor? Wird Ihnen wohl selbst schon so ergangen sein. Auf Pritzwalker Gehsteigen lauert der glitschige Hundekot. Alle Stadtteile sind davon betroffen. Der braune Unrat wartet auf uns alle. Auf die Vierbeiner wütend zu sein wäre allerdings die falsche Adresse. „Täter“ sind da eher Herrchen oder Frauchen, die sich im wahrsten Sinne des Wortes einen Dreck darum scheren was und wo ihr Hund da so im öffentlichen Raum hinterlässt. Das Tier kann unsere besondere Wertschätzung für Gehwege nicht verstehen – die Halter müssten das schon eher begreifen! Oder traut man denen damit zu viel zu? Manchem Besitzer eines besonders großen Hundes (und ich meine ausdrücklich NICHT all die wunderschönen Irish Setter, Golden Retriever etc.!!!) sieht man leider schon an, dass das arme Viech eher als Statussymbol oder Kraft- und Wichtigtuer-Beiwerk dienen muss. Was mancher nicht in Kopf (oder Hose) hat, soll durch einen möglichst großen, am besten gefährlich aussehenden Bello a la Gangstermillieu ausgeglichen werden. Woher soll bei dem Gepose denn auch noch das Nachdenken über zugekackte Gehwege kommen?

Man sieht tagtäglich unzählige Hundebesitzer, die die Hinterlassenschaften ihres Schützlings vorschriftsgemäß sofort entsorgen. Und das ist zum Glück die übergroße Mehrheit. Gerade auch die Halter kleinerer Tiere sind dabei oft vorbildlich. Die Stadtverwaltung bemüht sich, die Vorräte an kleinen Beutelchen an den öffentlichen Ausgabekästen zeitnah aufzufüllen. das klappt nicht immer perfekt, aber man versucht es. Das dringende Bedürfnis von Emma, Berta, Luna, Rocky oder Paula kommt ja nun auch nicht so ganz überraschend – man geht ja deswegen mit dem kleinen oder etwas größeren Kläffer gassi. Da kann man ja auch schon mal ein kleines Tütchen einstecken, falls der offizielle Vorrat alle ist. Wäre mal so eine Idee.

Leider sind es wieder einige gedankenlose Menschen mit Hund, die mit ihrem Verhalten dem Ruf der ganzen Zunft schaden. „Interessiert mich doch nich!“??? Nein, dann soll auf Dich der Blitz beim Sch….. erschlagen und Deinen Fuß hinter der nächsten, schlecht einsehbaren Ecke, in einen besonders großer Haufen lenken! Hättest Du Dir verdient, Drecksack!

Hartmut Winkelmann

 

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