Bildungsarbeit

Fairplay Soccer Tour mit Rene Tretschok macht 2018 Station in der Prignitz

Das Projekt wird vorgestellt. Links Herr Sailer vom Mastercard, links der Vertreter der Deutschen Soccer Liga und in der Mitte Rene Tretschok.

Rene Tretschok – ehemaliger erfolgreicher Bundesliga-Profi und heute Fairplay-Botschafter.

Ein Video zeigte die beeindruckenden Impressionen vom Endrundenturnier des letzten Jahres.

Vor kurzem kam prominenter Besuch in die Pritzwalker Freiherr-von-Rochow Oberschule. Rene Tretschok, Ex-Bundesliga-Profi und mit Borussia Dortmund Champions League-Sieger, engagiert sich heute für das Fairplay im Sport und auch über das Spielfeld hinaus. Besonders junge Leute will Tretschok mit seinem Team animieren sich sportlich zu betätigen und dabei miteinander etwas zu bewirken. Streetsoccer heisst sein Zauberwort. Sie haben sich wichtige Partner und Unterstützer mit ins Boot geholt, u.a. die Sparkasse und die Firma Mastercard.

Die Sparkassen Fairplay Soccer Tour macht am 20.02.2018 auch in Perleberg Station und ermöglicht es allen interessierten Mannschaften beim Kleinfeldsoccer teilzunehmen. Perleberg ist der Austragungsort, weil Pritzwalk einfach eine ausreichend große Veranstaltungshalle fehlt. Unsere Stadt stellt aber die Partnerschule für das Projekt – und das ist halt die Freiherr-von-Rochow-Oberschule. Beim Pressetermin vor Ort stellte Rene Tretschok, gemeinsam mit seinen Mitstreitern, die Aktion vor. In 36 regionalen Qualifikationsturnieren ermitteln die Teilnehmer von 6 bis Ü18 in Kleinmannschaften die besten der einzelnen ostdeutschen Bundesländer. Wer beim brandenburgischen Finale im Sommer im Tropical Island vorn liegt, der fährt zum abschließenden Turnier nach Prora. Dort wird neben dem Sport auch ein interessantes Begleitprogramm geboten. Im letzten Jahr haben etwa 20.000 Jungen und Mädchen mitgemacht. Eine rekordverdächtige Zahl! Bei der Sparkassen Fairplay Soccer Tour geht es eben nicht nur um die rein sportlichen Ergebnisse. Auch fianziell oder sozial Schwächere sollen dabei sein. Gewertet wird neben den Spielergebnissen auch eine moralische Kategorie.

Chancenlos sind auch reine Amateur-Jugendteams gegen die aktiven Fussballer nicht: „Wer einen Plan hat, wer sich pfiffig anstellt, hat gute Chancen beim Streetsoccer.“, so Tretschok.

Es gab schon eine Europameisterschaft, an der Mannschaften aus 17 Nationen beteiligt waren. Nun ist sogar eine Weltmeisterschaft in Planung. Daran sollen noch viel mehr Mannschaften mitwirken. Teams aus den USA, Neuseeland und Uganda u.a. werden dabei sein. Vor drei jahren nahm sogar ein „Peace Team“ mit Akteuren aus Israel und Palästina in einer Mannschaft am Turnier teil. Ein wichtiges Zeichen, auch und gerade in der heutigen Zeit. Sport und Fairplay – eine gute Mischung, für die Rene Tretschok ein überzeugender Botschafter ist.

Hartmut Winkelmann

 

 

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