Jugend

Der FHV kommt zuhause nicht aus den Puschen!

Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte ging Premnitz schon wieder in Führung.

Freistoss für den FHV. Der Ball geht knapp über das Premnitzer Tor.

Der Kabinendreck des TSV nach der Abreise – so benimmt man sich nicht!

Deutliches 2:4 gegen den TSV Chemie Premnitz … 

Es war zu Beginn wie fast immer in den letzten Heimpartien. Der Pritzwalker FHV hatte gerade erst gut fünf Minuten gegen die Gäste vom TSV Chemie Premnitz gespielt, da lag der Ball schon im FHV-Tor. Nach einem viel zu defensiven Verhalten der Abwehr bei einer Premnitzer Hereingabe klatschte das Leder an den Pfosten und von dort zu einem TSV-Spieler. Der hatte keine große Mühe dieses Geschenk zu verwerten. Wieder mal ein Rückstand in den ersten Spielminuten! Das ist so langsam schwer verständlich.

Der Pritzwalker Kasten wurde diesmal vom Oldie Mario Bock gehütet. Vor gut acht Jahren hatte er letztmalig auf dieser Position gespielt. Er stellte sich der Mannschaft in dieser Situation der absoluten Torhüter-Not zur Verfügung. Er machte seine Sache insgesamt gut und bewahrte mit drei tollen Paraden, besonders in Durchgang Zwei, seine Mannschaft vor einem höheren Rückstand.

Nun aber kam eine Klasse-Gegenreaktion der Platzherren. Mit schnellen und direkten Kombinationen drängte der FHV auf den Ausgleich. Schon in der 9. Minute traf der wieder einmal hervorragend spielende und endlos hoch und runter laufende Youngster Lukas Scharpenberg volley unhaltbar ins Premnitzer Netz. 1:1.

Die Partie plätscherte dahin. Gleich nach der Pause waren die Gäste wieder wacher. Nach 50 Minuten traf Premnitz zur erneuten Führung. Die gesamte Abwehr, samt Keeper, sah dabei nicht gerade souverän aus. Es ging hin und her und nach weiteren sieben Minuten erzielte Robert Vogt mit einem wuchtigen Einsatz im gegnerischen Strafraum das verdiente 2:2. Jetzt kam Hoffnung unter den 65 Zuschauern auf. Aber Pritzwalk hatte wieder zuhause nicht das bessere Ende für sich. In der 84. Minute markierte Björn Stuhlmacher als einer der agilsten Akteure des TSV zum dritten Mal die Führung für den Tabellendritten. Pritzwalk versuchte nocheinmal auszugleichen, kassierte aber in der ersten Nachspielminute eine vertretbare Elfmeterentscheidung gegen sich. Stuhlmacher legte sich den Ball zurecht und verwandelte eiskalt. 2:4. Eine herbe Enttäuschung für den heimischen Anhang und natürlich auch die Spieler.

Schade war, das die Premnitzer ihre Gästekabine nach Spielende wie einen Schweinestall hinterließen. So benimmt man sich nicht im fremden Stadion!

Im Regionalderby trennten sich Perleberg und Wittstock 1:1. Pritzwalk trifft am kommenden Samstag auswärts auf die Überraschungsmannschaft aus Zehdenick. Sie haben am letzten Wochenende die favorisierten Neustädter gnadenlos mit 4:1 auf fremdem Platz auseinandergenommen. Das wird also ein heisser Ritt für unseren FHV.

Hartmut Winkelmann

Ergebnisse und Tabelle hier >>

 

 

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