Arbeit und Soziales

Viele Hindernisse im Zentrum

Erreichbarkeit für Menschen mit Handicap ist eingeschränkt …

Als Bürgerin oder Bürger mit körperlichen Einschränkungen ist es immer wieder eine Tortur Pritzwalks Innenstadt zu nutzen. Viele kleine und große Hürden machen es, ganz besonders für Rollstuhl- und Rollatornutzer, zu einem Kraftakt bestimmte Ziele in der Marktstraße zu erreichen. Auf diesen Umstand wies uns Dorina Hildebrandt hin, die in der Interessenvertretung von Menschen mit Handicap sehr engagiert und selbst Rollstuhlfahrerin ist.

Die Bauausführung des Straßenbelages, z.B. in der Marktstraße, ist zwar gut für die Regenwasserableitung, für manche Bewohner aber überhaupt nicht vorteilhaft. Größere Abstände zwischen den Pflastersteinen, quer liegende Abflussrinnen und hohe Bordsteinkanten verhindern vielerorts das Passieren mit Gehhilfen. So manch Rollstuhlfahrer muss – um auf die andere Straßenseite zu kommen – einen weiten Umweg nutzen. Einige Ladengeschäfte sind wegen hoher Treppenstufen oder Absätzen eine Tabuzone für Behinderte.

Dorina Hildebrandt ist es in diesem Zusammenhang wichtig, dem Optiker Tautenhahn ausdrücklich zu danken. Dort will man seine gehbehinderten Kunden nicht ausgrenzen und hat deshalb eine mobile Rampe angeschafft, mittels der ein Überwinden der Treppe vor dem Laden möglich ist (Foto). 200 Euro kostet so eine Leichtmetall-Rampe. Sie wiegt nur 13 kg und ist schnell auf- und abzubauen.

PSZ / Fotos: Dorina Hildebrandt

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